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Elena und ihr schwuler Sohn haben einen gemeinsamen Traum
In seinem Spielfilm "Potato Dreams of America" hat Autor und Regisseur Wes Hurley seine eigene Kindheit in der Sowjetunion und sein neues Leben in den USA verarbeitet.
- 12. Juli 2022, kein Kommentar
"Potato Dreams of America" ist eine jener Geschichten, die beweisen, dass das wirkliche Leben oft viel ereignisreicher ist als die Fiktion: Die Ärztin Elena und ihr schwuler Sohn "Potato", die in den turbulenten Jahren der Perestroika in der UdSSR ums Überleben kämpfen, flüchten täglich in die Fantasiewelt der Filme, die vom großen amerikanischen Traum erzählen.
Aber bald reichen die Filme als sicherer Ort nicht mehr aus, und Elena beschließt, eine sogenannte "Versandhandelsbraut" zu werden, um einen Mann aus Amerika zu finden. Und das mit Erfolg: Es dauert nicht lange bis Elena den weitaus älteren und sehr exzentrischen John aus den USA kennenlernt und schließlich auch heiratet.
Mutter und Sohn verlassen ihre Heimat, bereit für ihren ganz eigenen amerikanischen Traum. Doch der Neuanfang bedeutet nicht nur viel Kraft und Arbeit, sondern auch einige Überraschungen, die die beiden nicht erwartet hätten.
"Potato Dreams of America" startet ab 4. August 2022 im Verleih von Cinemien in deutschen Kinos. Eine ausführliche Besprechung folgt. (cw/pm)










