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"Ich glaubte nicht mehr, dass mein schwuler Sohn in die Hölle kommt"
Das Videoprojekt "Hilfe, mein Kind ist queer!" bringt christliche Eltern, deren Kinder sich als LGBTI geoutet haben, mit Menschen aus aller Welt zusammen.
- 18. Juli 2022, kein Kommentar
Sara Cunningham ist eine von mehreren gläubigen LGBTI-Unterstützer*innen, die einem Aufruf von All Out und der Q Christian Fellowship gefolgt sind und ihre eigenen Geschichten über Akzeptanz, Erziehung und Mitgefühl vor der Kamera erzählen.
"Wie so viele andere Christ*innen hatte auch ich lange gehofft, Gott würde es nicht zulassen, dass ich einen schwulen Sohn habe. Ich glaubte, dass ich als Elternteil und Christin versagt hätte, wenn mein Sohn schwul wäre", berichtet Cunningham von ihrem eigenen Lernprozess. "Aber nachdem sich mein Sohn Parker outete, musste ich meinen Glauben neu überdenken. Ich glaubte nicht mehr, dass mein schwuler Sohn in die Hölle kommen würde. Und mir wurde klar, dass man gleichzeitig schwul und christlich sein kann."
"Viele christliche Eltern oder Erziehungsberechtigte, deren Kind sich outet, brauchen Unterstützung und Beratung", erklärt All Out zu der Videosammlung. Die Teilnehmer*innen zeigten der Welt, wie Christ*insein und die Liebe zum queeren Kind Hand in Hand gingen. "Diese LGBTQ*-Verbündeten helfen dabei, die vielen Fragen zu beantworten, die viele Familien haben. Und gleichzeitig geben sie so vielen von uns, die mit ihrem eigenen Weg zu kämpfen haben, Hoffnung und Inspiration."
Alle Videos kann man sich hier anschauen. (cw)







