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Eine Regenbogenfamilie in Todesangst
Im kommenden Kinofilm "Knock at the Cabin" genießen ein schwules Paar und seine Adoptivtochter ihren Urlaub in einer abgelegenen Hütte am See - bis sie von vier unheimlichen Fremden überfallen werden.
- 07. Oktober 2022,
Es soll eine Auszeit vom Alltag für die Regenbogenfamilie sein – der Urlaub in der einsam gelegenen Holzhütte, abgeschnitten von der Außenwelt. Doch dann tauchen zwei Männer und zwei Frauen auf, die scheinbar von der Apokalypse besessen sind, und zwingen sie zu einer unmöglichen Entscheidung: Um den Weltuntergang zu verhindern, müsse eines der Familienmitglieder durch ein anderes getötet werden.
Der Thriller des visionären Filmemachers M. Night Shyamalan basiert auf einem Roman von Paul Tremblay. In den Hauptrollen sind Dave Bautista ("Dune", "Guardians of the Galaxy"), der für den Tony und den Emmy nominierte Jonathan Groff ("Hamilton", "Mindhunter"), Ben Aldridge ("Pennyworth", "Fleabag"), die für den BAFTA nominierte Nikki Amuka-Bird ("Persuasion", "Old"), die Newcomerin Kristen Cui, Abby Quinn ("Little Women", "Landline") und Rupert Grint ("Servant", "Harry Potter") zu sehen.
Deutscher Kinostart von "Knock at the Cabin" ist am 16. Februar 2023 im Verleih von Universal Pictures Germany. Eine ausführliche Besprechung folgt.












Wenn man sich schon Themen nimmt, für die man keine Ownvoice ist (und Shyamalan ist ein Regisseur, der mit Diversity-Prinzipien grundsätzlich vertraut ist, zumindest was Rassismus betrifft), sollte man nicht gerade bei den toxischsten und für die betreffende, marginalisierte Gruppe schädlichsten Tropes anfangen, die auf dem Markt sind. Was in dem Fall leider auch nicht bloß "auf dem Markt", sondern "auf dem Markt massiv überrepräsentiert" bedeutet.
Auch wenn die Heten für die Gewalt hier mal eine andere Ausrede gefunden haben als sonst, wirkt das regelmäßige "ermorden wir doch mal wieder eine Schwuchtel - nur symbolisch, versteht sich!" auf mich einfach nur wie billiges Nach-Unten-Treten. Und da Ownvoices bzw. Betroffene offenbar in keinster Weise involviert sind oder waren, brauchen wir wohl auch nicht damit rechnen, dass irgendein von Shyamalan zu erwartender Spin irgendwie dazu führt, dass das Ganze in irgendeiner Weise emanzipatorisch wird. Also, auf eine oberflächliche, verlogene Art vielleicht, wie Heten es tun, wobei sie aber meist dann bloß ein anderes als das ursprüngliche Trope reproduzieren. Aber nicht ernsthaft.