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"Seid ihr zwei zusammen?" – Die Geschichte von Léo und Rémi

In seinem zweiten Spielfilm "Close" erzählt der belgische Regisseur Lukas Dhont ("Girl") die aufwühlende Geschichte einer intensiven Freundschaft zweier 13-jähriger Jungs. Hier ist der deutsche Trailer!

"Seid ihr zwei zusammen?" Dieser Satz verändert alles im Leben der besten Freunde Léo und Rémi. Wie schwer es sein kann, sich selbst zu finden und treu zu bleiben in einer Gesellschaft voller Normen, Rollenklischees und Vorurteile, davon erzählt der poetische Film "Close", der bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet wurde, für Belgien ins Oscar-Rennen als "Bester internationaler Film" geht und gerade fünf Nominierungen für den Europäischen Filmpreis erhielt.

Léo und Rémi sind beste Freunde und stehen sich nah wie Brüder. Sie sind unzertrennlich, vertrauen sich und teilen alles miteinander. Mit dem Ende des Sommers und dem Wechsel auf eine neue Schule gerät ihre innige Verbundenheit plötzlich ins Wanken – mit tragischen Folgen.

Das feinfühlige Drama über Nähe, Distanz und Entfremdung bringt die talentierten jungen Darsteller Eden Dambrine und Gustav de Waele zusammen mit den renommierten Schauspielerinnen Émilie Dequenne ("Rosetta", "Love Affair(s)") und Léa Drucker ("Nach dem Urteil", "Das blaue Zimmer") auf die Leinwand. Deutscher Kinostart im Verleih von Pandora Film ist am 26. Januar 2023. Eine ausführliche Besprechung folgt.

Lukas Dhont wurde 1991 in Gent geboren. Er ist Absolvent der dortigen Royal Academy of Fine Arts.[4] Bereits seine Kurzfilme "Corps Perdu" and "L'Infini" bekamen einige Auszeichnungen. Sein erster Spielfilm "Girl" wurde im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes im Frühjahr 2018 mit "Un Certain Regard" ausgezeichnet, ebenso erhielt der Film die "Goldene Kamera" und die "Queer Palm". Ebenso wurde "Girl" im Rahmen des Europäischen Filmpreises als Bester Erstlingsfilm ausgezeichnet. Dhont lebt in Gent. (mize)


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#1 Danke für den TIppAnonym
  • 15.11.2022, 09:22h
  • Oh ja, in dem Alter lernt man insbesondere als queere oder auch nur queer gelesene Personen die Verlogenheit und Widerlichkeit der sog. "Gesellschaft" erstmals richtig kennen. Dummerweise bereitet einen niemand auf diesen Tiefschlag vor.

    Bin mir nicht sicher, ob ich den Film direkt schauen werde, da ich zum momentanen Zustand diesen schon im Trailer (leider) sehr gut gespielten Schmerz nicht auch noch brauche zzgl. der eigenen Erinnerungen an einen ähnlichen Einschnitt in meiner frühen Jugend. Aber geschaut wird er auf jeden Fall, sobald es von der pers. Verfassung wieder geht, dafür sieht er zu gut aus.
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