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Kölner Agentur ruft zum WM-Boykott auf
Zum Auftakt des ersten WM-Spiels der DFB-Elf hat sich auch die Kölner Werbeagentur Counterpart Group entschieden, ein Statement für Menschenrechte und gegen das Verhalten der FIFA zu setzen.
- 24. November 2022,
In einem kurzen Video, das von Counterpark Group am Mittwoch auf Facebook, Instagram und LinkedIn veröffentlicht wurde, ist ein Fußball zu sehen, der unter anderem mit den Worten "Human Rights", "Diversity", "Tolerance" und "Respect" beschrieben ist und von einer Person, die einen Anzug und Lackschuhe trägt, weggekickt wird. Am Ende erscheint die Botschaft "Don't play with human rights" und das Hashtag #boycottqatar2022.
"In Köln machen wir uns, wie vielleicht in keiner anderen Stadt in Deutschland, für Offenheit, Toleranz und Freiheit stark. 'Für Menschenrechte – Viele. Gemeinsam. Stark!# lautet das Motto des diesjährigen CSD in Köln, und es scheint aktueller denn je", erklärte Judith Dobner, CEO der Counterpart Group, zum Clip.
"Auch wir als Kölner Agentur schreiben diese Werte groß und verstehen sie als Teil unserer DNA. Die WM hätte nie nach Katar vergeben werden dürfen, weswegen ich seit Vergabe dafür plädiere, das Turnier in diesem Jahr zu boykottieren", so Dobner. "Wir wollen ein Zeichen für Menschenrechte und gegen das Verhalten der FIFA setzen und rufen jeden dazu auf es uns gleich zu tun." (cw/pm)
















