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Entdecke deinen Anus!

Der Kurzfilm "Achill - An Interdimensional Penetration" mit Ex-"Prince Charming"-Kandidat Bastian Castillo thematisiert das erschreckende Nichtwissen vieler (hetero) Männer um ihren lustbringenden After.

Der Protagonist des Motion Design-Clips von Felix Preis repräsentiert den "perfekten Mann" und ist zugleich in diesem Rollenbild gefangen. Gemeinsam mit den Betrachter*innen beginnt er seinen Körper zu erforschen. Schließlich dringt der Blick in seinen Körper ein – und wir sehen eine neue, noch unbekannte Welt.

"Achill" wurde inspiriert vom Buch "The Penetrated Male" (Amazon-Affiliate-Link ) von Jonathan Kemp. Der Kurzfilm entstand bereits 2020 als Abschlussarbeit im Diplom-Aufbaustudiengang Motion Design an der Filmakademie Baden-Württemberg – in der Corona-Pandemie erfuhr der Film jedoch nie die öffentliche Aufmerksamkeit, die er eigentlich verdient hätte.

Was viele nicht wissen: Mann muss nicht am Schwanz rubbeln, um zu kommen. Allerdings können nicht alle Männer den so genannten analen Orgasmus erreichen – zumindest nicht sofort.

Die Prostata gilt als männlicher G-Punkt. Dabei handelt es sich um eine kastaniengroße, 30 Gramm schwere Drüse, die auch im Tantra seit Ewigkeiten eine entscheidende Rolle spielt. Sie ist ungefähr fünf Zentimeter tief im Anus angelegt, in Richtung des Bauchraumes. Für viele Menschen ist der Anus allerdings eine schmutzige Tabuzone, das macht es mitunter etwas schwierig, sich dem unentdeckten Land der Lust zu öffnen.

Machen wir uns dennoch auf die Reise zum männlichen G-Punkt. Wenn man es allein versuchen möchte, braucht man natürlich etwas Beweglichkeit und genügend lange Arme. Ein Spiegel, positioniert vor dem Bett, auf das man sich legt, kann helfen, die richtigen Stellen zu finden. Besser geht es natürlich mit einem Partner. Außerdem benötigt man ein Gleitmittel. Ob auf wasserlöslicher oder Silikonbasis, ist dabei völlig egal. Die eigenen Fingernägel oder die des Partners müssen kurz sein und dürfen keine scharfen Kanten haben. Wenn man da auf Nummer sicher gehen möchte, nehme man einen Gummihandschuh, wie sie auch Ärzte für die Prostatauntersuchung nutzen.

Vor dem Eindringen in den Anus sollte man darauf achten, ob man bereits eine Weile zuvor Stuhlgang hatte, damit es nicht zu unangenehmen Begegnungen mit Ausscheidungen kommt. Wer sich nicht sicher ist, ob er auch von innen sauber genug ist, der kann mit einer Darmspülung nachhelfen.

Am bequemsten ist es, auf dem Rücken liegend die Beine anzuwinkeln. Die Lustfahrt beginnt an der Stelle zwischen After und Hodensack, dem Damm. Dort kann man mit der sanften Massage beginnen. Die ganze Region ist hochsensibel, die Prostata liegt nahe des Damms im Inneren. Vom Damm wandern die Finger hin zur Rosette. Das Eindringen des Fingers funktioniert einfach, wenn man genügend Gleitgel nutzt und es schafft, entspannt zu sein. (cw)

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#1 StaffelbergblickAnonym
  • 22.12.2022, 22:06h
  • "... thematisiert das erschreckende Nichtwissen vieler (hetero) Männer um ihren lustbringenden After." so so ... vermutlich gibt es auch reichlich nicht hetero Männer, die ebenso wenig Wissen um ihren After haben. Was jedoch dieser Videoclip zur Verbesserung des Dilemmas beitragen soll ... erschließt sich mir altem Analerotiker nicht. Ich kann mir nicht helfen, ich fühle mich zurückversetzt in eine miniaturisierte Ausgabe von Kubricks "2001 Space Odyssey". Und ob sich mit diesen rechtwinkeligen Mustern ein ungeöffneter Anus stimulieren läßt ... die Frage lasse ich offen.
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#2 FinalmSposatoEhemaliges Profil
  • 23.12.2022, 00:03h
  • Heteros scheinen wahnsinnig respekt manchmal sogar Angst vor ihrem Hintereingang zu haben.

    Als ich vor Jahren ganz entspannt beim (schwulen) Hausarzt das erste Mal die Prostata abtasten lassen musste, seufzte er leise. Ich erschrak. Nein, nein alles in Ordnung meinte er.

    Ich wäre halt schwul. Häh?
    Er wünschte nur alle wären so entspannt. Ich würde es nicht glauben was für ein Drama Heteros aus diesen kurzen Untersuch oftmals machen würden. Es gäbe tatsächlich welche die fragten dafür nach einer Narkose.

    Ich denke halt das wurde uns allen von klein auf eingetrichtert. Ein fettes grosses Stück Homophobie hindert Männer daran, sich dort selbst zu entdecken.
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#3 LothiAnonym
  • 23.12.2022, 10:33h
  • Antwort auf #1 von Staffelbergblick
  • Hey Du alter Analerotiker. Da wären wir schon zwei. Ich bin verrückt auf kleine knackige Hintern. An meine Entjungferung kann ich mich noch sehr wohl gut erinnern. Es geschah plötzlich und ohne Vorwarnung in einer Disko.
    Ein sehr gut aussehender junger Mann kam auf mich zu, bot mir eine Mandrax Tablette an und sagte ob ich Lust hätte mitzukommen. Ohne zu zögern sagte ich ja. Bei ihm zuhause war ich zuerst der Dominante beim Sex. Kurze Zeit später meinte er zu mir: nun bin ich an der Reihe. Ich sagte ihm, dies sei das erste mal für mich. Er sagte: entspann dich und es war einfach wunderbar.
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