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Junge Queers zwischen Repression und Revolution

Der Film "Anhell69" des kolumbianischen Regisseurs Theo Montoya ist eine poetische, zutiefst politische Geisterbeschwörung. Jetzt hat Salzgeber den ersten deutschen Trailer veröffentlicht.

  • 12. Januar 2023, kein Kommentar

Ein Leichenwagen fährt durch die Straßen von Medellín, der zweitgrößten Stadt Kolumbiens. Ein junger Regisseur liegt im Sarg und erinnert sich an die Vorbereitungen für seinen ersten Film, ein B-Movie über Geister. Die Rollen wollte er mit seinen Freund*innen besetzten, den jungen queeren Menschen aus Medellín, die gegen ein repressives Umfeld kämpfen. Aber sein Hauptdarsteller, der auf Instagram "Anhell69" heißt, stirbt an einer Überdosis, wie auch so viele weitere Freund*innen. Trotzdem entsteht ein Film – es ist aber ein ganz anderer, als geplant.

Halb rekonstruiert, halb imaginiert, erzählt Theo Montoya in seinem Regiedebüt "Anhell69" von den Träumen und Ängsten, den Exzessen und der Melancholie einer zerstörten Generation. Sein fluider Film über eine Welt ohne Zukunft, die Kraft der Gemeinschaft und die schmale Grenze zwischen Leben und Tod wurde in der Woche der Kritik der Filmfestspiele in Venedig uraufgeführt und feierte seine deutsche Premiere 2022 im internationalen Wettbewerb beim Dok. Leipzig, wo er die Goldene Taube gewann (queer.de berichtete).

Der Berliner Filmverleih Salzgeber kündigte an, "Anhell69" in diesem Jahr in die deutschen Kinos zu bringen. Ein genauer Starttermin steht noch nicht fest. (cw/pm)


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