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Madonna erinnert mit Hymne an den Kampf gegen Sklaverei

Im neuen Musikvideo zu "Batuka" setzt die Sängerin auf den gleichnamigen Musikstil aus Kap Verde - der im Widerstand der Frauen gegen Versklavung und portugiesische Kolonisierung eine große Rolle spielte.

Direktlink | Das Musikvideo zu "Batuka"

Bereits am vergangenen Freitag hat Madonna das Video zu "Batuka" aus ihrem aktuellen Album "Madame X" veröffentlicht. Es zeigt sie gemeinsam mit dem nur aus Frauen bestehenden portugiesischen Orquestra Batukadeiras. Gedreht wurde das Video vor der Küste Lissabons, wo "Madame X" unter anderem entstanden ist – der Popstar lebt seit einigen Jahren in Portugal.

Wir sehen die Frauen durch die felsige Landschaft stapfen, das Meer tost vor den Klippen. Immer wieder sitzen sie musizierend im Kreis, während Madonna in ihrer Mitte singt und tanzt. Regie führte erneut Emmanuel Adjei, der auch schon für den Clip zu "Dark Ballet" verantwortlich war.

"Batuka" ist stark von dem Musikstil Batuko (oder auch Batuque) aus Kap Verde inspiriert, der afrikanische Inselstaat war einst eine portugiesische Kolonie. Weil es von der Kirche als Akt der Rebellion betrachtet wurde, war es weiblichen Sklaven während der Kolonialzeit verboten worden, zu trommeln oder gar überhaupt zu musizieren. Sie widersetzten sich der Auflage allerdings und sangen und tanzten dennoch weiter, so dass Batuko bis heute existiert.

Während der Aufnahmen zu "Madame X" in Lissabon knüpfte Madonna Kontakt zu dem portugiesischen Sänger mit kapverdischen Wurzeln, Dino d'Santiago, der schließlich wiederum den Kontakt zu den Frauen des Orquestra Batukadeiras herstellte.

"Wir gingen in einen kleinen Club mitten im Nirgendwo und ein Kreis von Frauen saß auf Stühlen und spielte mit Ledertrommeln", so Madonna. "Die Musik begann und sie alle sangen abwechselnd Soli auf Kreolisch und tanzten. Es war so inspirierend, dass ich darum bat, mit ihnen zusammenzuarbeiten." Die Aufnahme des Songs, der in den Lyrics auf einen langen Kampf einschwört, sei "eine religiöse Erfahrung" und "eine totale Feier des Lebens" gewesen.



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#1 mmmmAnonym
  • 23.07.2019, 21:42h
  • Ich liebe Madonna, aber es ist an der Zeit, dass wir mehr LGBT Musiker unterstützen.
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#2 LotiAnonym
  • 24.07.2019, 08:51h
  • Antwort auf #1 von mmmm
  • Hmm. Das sehe ich da schon differenzierter. Mir muß in erster Linie die Musik gefallen. Wenns dabei einen Text gibt der mir dazu gefällt und zusagt, ist es mir egal von wem es kommt. Aber vermutlich falle ich so oder so unter das Raster, denn schon vom Alter her ziehe ich guten Jazz, Blues,Soul vor. Doch auch guten harten Rock höre ich immer wieder gerne.
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#3 Junge KünstlerAnonym
#4 RichyAnonym
  • 26.07.2019, 11:45h
  • Sehr eigenartige Stimme. Wurden wohl alle Register gezogen, was die Technik so hergibt um ein zweites TelAviv zu vermeiden.
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