https://queer.de/v?155
Rammstein-Musiker küssen sich bei Konzert in Moskau
Bei einem Auftritt in Polen schwenkte Schlagzeuger Christoph Schneider als Zeichen gegen Homophobie eine Regenbogenfahne - in Russland legten zwei Bandkollegen noch eins drauf.
- 31. Juli 2019,
/ laudadoomSorry, I may be a little bit overexaggerated about this, but:
Earl from Ipanema (@laudadoom) June 2, 2019
PAUL AND RICHARD ACTUALLY KISSED! THEY FINALLY DID IT! AAAAH!!! #Rammstein #Paulchard pic.twitter.com/9hRRz05jac
Beim Rammstein-Konzert am Dienstag in Moskau küssten sich die beiden Gitarristen Paul Landers und Richard Z. Kruspe während der Performance des Songs "Ausländer" überraschend auf den Mund. Ein Bild des schwulen Knutschers teilte die Band auf Facebook und Instagram. Darunter schrieben die Musiker auf Russisch: "Russland, wir lieben dich!" Das Konzert fand im mit 81.000 Plätzen ausverkauften Luschniki-Stadion statt.
Ein ebenso starkes Zeichen gegen Homofeindlichkeit hatte Schlagzeuger Christoph Schneider in der vergangenen Woche bei einem Konzert im polnischen Chorzów gesetzt. Als die Bandmitglieder in Anspielung auf ein Musikvideo auf Schlauchbooten durchs Publikum getragen wurden, schwenkte der Musiker eine riesige Regenbogenfahne – an einem Tag, als Bürger mit dem Zeigen von Regenbogensymbolen ein Zeichen gegen homofeindliche Vorfälle der vorherigen Tage setzen sollten (queer.de berichtete).
Rammstein hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder für LGBTI-Rechte eingesetzt. Weil die deutsche Rockband zu homofreundlich sei, durfte sie 2010 nicht in Weißrussland auftreten (queer.de berichtete). (cw)
|
















