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"Jeder hat das Recht, frei von Religion zu sein"

Mit der großen Kampagne "EINE_R VON UNS" macht der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) in Berlin auf sich und seine Ziele aufmerksam – zu den 25 Testimonials gehört auch der schwule Erzieher Serkan.

  • 14. März 2019, noch kein Kommentar

"Ich würde gern noch viel offener mit schwulen Freunden unterwegs sein. Man reißt sich ja doch schon so ein bisschen zusammen", erklärt der Mitgründer des HVD-Arbeitskreises queer*human in einem einminütigen Videospot, der seit letzter Woche auch in verschiedenen Kinos in Berlin und Brandenburg zu sehen ist.

Auch Plakate mit den "humanistischen Gesichtern" sollen das ganze Jahr über in der Hauptstadt geklebt werden. Außerdem ist der HVD bis Ende des Monats mit knapp 200.000 Gratis-Postkarten in Cafés, Restaurants und Kneipen präsent. Darauf stehen Zitate aus den Videoporträts wie "Es ist scheißegal, wen du liebst", "Ich bin meine eigene Lebensexpertin" oder "Gott hilft nicht".

Aufkleber mit Slogans wie "Jeder hat das Recht, frei von Religion zu sein" gibt es ebenfalls, die öffentlich ausgelegt werden und die man per Email an kampagne@hvd-bb.de bestellen kann.

Der HVD Berlin-Brandenburg will mit der Kampagne seine religionsfreie Weltanschauung und Praxis konkret und greifbar machen: "Wir zeigen Gesichter und damit Menschen, die sich in ihrem Alltag für eine menschlichere Gesellschaft stark machen und eine_r von uns sind", heißt es im Begleitheft zur Kampagne (PDF).

Viele Menschen hätten noch nie vom HVD gehört, klagte der Pressesprecher des Landesverbands Thomas Hummitzsch. "Indem wir Mitglieder, Ehrenamtliche und Angestellte abbilden, zeigen wir, wie vielfältig und zahlreich wir schon aktiv sind und wie einfach humanistisches Engagement ist. Dafür braucht es gar kein großes philosophisches Konzept." (cw)



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