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Vom Ende einer schwulen Beziehung
Auf der Berlinale wurde Fabian Stumms Spielfilmdebüt "Knochen und Namen" mit dem Heiner-Carow-Preis zur Förderung der deutschen Filmkunst ausgezeichnet – jetzt gibt es für das queere Drama endlich einen Kinostarttermin.
- 19. Juli 2023, kein Kommentar
Boris (Fabian Stumm) und Jonathan (Knut Berger) sind seit vielen Jahren ein Paar. Doch ihre Beziehung ist an einem Punkt angekommen, an dem sie die gemeinsamen Abende auch getrennt verbringen könnten: Der eine liegt im Bett und liest, der andere arbeitet im Nebenraum am Schreibtisch.
Während sich der Schauspieler Boris immer tiefer in die Proben zu einem neuen Film mit einer ambitionierten Regisseurin wühlt und dabei reale und fiktive Charaktere zu vermischen beginnt, versucht Jonathan, seine Stimme als Schriftsteller neu zu definieren. Durch diese Tage des Ringens um Distanz, Nähe, Vertrauen, Verlangen und Verlustangst geistert Jonathans' kleine Nichte Josie, die auf eigenwillige Weise versucht, mit dem nahenden Ende ihrer Kindheit umzugehen.
"Knochen und Namen" porträtiert eine Gruppe von Menschen, die nach ihrem Platz im Leben suchen. Die sensible und humorvolle Reflexion über die Dissonanzen in Beziehungen, die uns verbinden und voneinander entfernen, ist im September in zwölf deutschen Städten beim Queerfilmfestival zu sehen. Regulärer Kinostart ist am 18. Januar 2024.
Inspiriert zum Film wurde Fabian Stumm vom Ende seiner letzten Beziehung, wie er im Interview mit queer.de verriet. (cw/pm)










