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Lesbische Liebesgeschichte auf dem Land
In ihrem preisgekrönten Debütfilm "Breaking the Ice" erzählt die Österreicherin Clara Stern von einer jungen Frau, die sich traut, anderen zu vertrauen – und so erwachsen wird. Im September ist er endlich in deutschen Kinos zu sehen!
- 06. August 2023
Mira (Alina Schaller) ist Anfang 20 und lebt fürs Eishockey. Mit eisernem Willen führt sie als Kapitänin ihr Team, die Dragons, bis die Schutzausrüstungen zusammenknallen. Auf dem Eis hat Mira die Kontrolle und kann die Sorgen um ihren dementen Opa und die Arbeitsbelastung auf dem elterlichen Weingut vergessen.
Doch Theresa (Judith Altenberger), die Neue im Team, lockt Mira nach und nach aus ihrer Deckung. Als dann auch noch ihr lange verschollener Bruder Paul (Tobias Resch) wieder auftaucht und alle drei sich im nächtlichen Wien verlieren, fasst Mira den Entschluss, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen – und sich neu zu erfinden.
"Breaking the Ice" ist nicht nur ein mitreißender Coming-of-Age-Film, sondern erzählt auch ehrlich und authentisch eine lesbische Liebesgeschichte auf dem österreichischen Land. Beim Filmfestival Max Ophüls Preis wurde Clara Stern dafür gleich dreifach ausgezeichnet mit dem Preis der Jugendjury, dem Preis für den gesellschaftlich relevanten Film und dem Fritz-Raff-Drehbuchpreis (queer.de berichtete).
In Österreich lief "Breaking the Ice" bereits im vergangenen Jahr im Kino. In Deutschland ist der Film nun im Rahmen des diesjährigen Queerfilmfestivals zu sehen, das vom 7. bis 13. September 2023 parallel in 12 Städten und 16 Kinos läuft. Eine ausführliche Besprechung folgt. (cw)










