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Der vergessene Schwule neben Martin Luther King
Anlässlich des 60. Jahrestags des Marsches auf Washington hat Netflix einen ersten Teaser-Trailer für das Biopic "Rustin" über den Schwarzen Bürgerrechtsführer Bayard Rustin veröffentlicht.
- 30. August 2023
Bayard Rustin, der den 1963er Marsch auf Washington organisierte, war einer der größten Aktivist*innen und Veranstalter*innen der Welt. Der offen schwule Mann forderte die Obrigkeit heraus und entschuldigte sich niemals dafür, wer er war, woran er glaubte und wen er begehrte. Rustin gab nie klein bei. Er schrieb Geschichte – doch er wurde vergessen.
Der mit einem DGA Award und fünf Tony Awards ausgezeichnete Regisseur George C. Wolfe wirft mit "Rustin" einen längst überfälligen Blick auf den außergewöhnlichen Mann, der es neben Lichtgestalten wie Martin Luther King Jr., Adam Clayton Powell Jr. und Ella Baker wagte, an eine andere Welt zu glauben, und eine Bewegung in einen Freiheitsmarsch umsetzte.
Zur Starbesetzung den Films zählen neben dem Emmy-Preisträger Colman Domingo ("Fear the Walking Dead") in der Hauptrolle unter anderem Chris Rock, Glynn Turman, Aml Ameen, Gus Halper, CCH Pounder, Da'Vine Joy Randolph, Johnny Ramey, Michael Potts, Jeffrey Wright und Audra McDonald. Start ist auf Netflix am 17. November 2023. Die offiziellen Filmstills zeigen wir in der unten verlinkten Bildergalerie, eine ausführliche Besprechung folgt.
Der Marsch auf Washington gilt als einer der Höhepunkte der US-Bürgerrechtsbewegung. Am 28. August 1963 versammelten sich über 250.000 Menschen vor dem Lincoln Memorial in Washington, D.C. und forderten das Ende der Diskriminierung Schwarzer Menschen. Martin Luther King hielt auf der Veranstaltung seine berühmt gewordene Rede "I Have a Dream". (cw)

















