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Eine queere Utopie des Sports
In ihrem Film "Life Is Not a Competition, But I'm Winning" zerlegt Regisseur*in Julia Fuhr Mann das binäre Geschlechtermodell mit einer Mischung aus Archivmaterialien, fiktiven Momenten und dokumentarischen Interviews.
- 27. September 2023
Kaum ein Bereich der Gesellschaft ist noch so strikt nach Geschlechtern getrennt wie die Welt des Sports. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Athlet*innen, sondern prägt auch maßgeblich das Geschlechterbild von Millionen Sportfans.
In "Life Is Not a Competition, But I'm Winning" begleitet Julia Fuhr Mann die trans Marathonläuferin Amanda Reiter aus der bayerischen Provinz sowie Annet Negesa, eine 800-Meter-Läuferin aus Uganda. Beide sind mit den beengenden Geschlechtervorstellungen der Sportwelt konfrontiert und versuchen auf ihre jeweils eigene Weise, sich daraus zu befreien.
Die dokumentarische Ebene des Films wird mit fiktiven Momenten verwoben. Darin bildet eine Gruppe ehemaliger Athlet*innen ein queer-feministisches Kollektiv, das eine utopische Gegenwelt jenseits starrer Geschlechterbilder entwirft. Eine knallbunte Utopie in Cinemascope.
"Life Is Not a Competition, But I'm Winning" ist im Oktober sowohl beim Filmfest Hamburg als auch Hamburg International Queer Film Festival zu sehen. Regulärer Kinostart ist am 14. Dezember 2023. Eine ausführliche Besprechung folgt. (cw/pm)











