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So aktuell ist Voguing!
Die New Yorker Ballroom-Szene ist noch immer so queer und lebendig wie in den Achtzigerjahren - dies zeigt ein neues Video des Youtube-Kanals "Sound Field" von PBS Digital Studios.
- 19. August 2019, kein Kommentar
Für "The Sound of NYC's Underground Vogue Scene" – den 14. Clip ihrer spannenden Serie über Musikstile und -geschichte – reisten LA Buckner und Nahre Sol nach Manhattan und besuchten MikeQ, den Gründer des ersten Ballroom-Plattenlabels "Qween Beat". Der wiederum lädt sie prompt zu seinem monatlichen Ball "House of Vogue" ein. In Gesprächen mit Tänzer*innen und Musiker*innen versuchen die beiden "Sound Field"-Macheri*nnen herauszufinden, was das Voguing so faszinierend macht.
Die Ball Culture entstand Anfang der Achtzigerjahre in New York City und wurde größtenteils durch queere Afro- und Lateinamerikaner*innen geprägt. Auf ihren Bällen konnten die Tänzer*innen ihre Leidenschaft für Mode, Tanz und Performance unter Beweis stellen. Die queere Underground-Szene und ihr eigener Tanzstil Voguing wurden später durch Madonna und den Film "Paris is Burning" einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Seit letztem Jahr werden die Anfänge der Ballroom-Szene auch in der vielgelobten TV-Serie "Pose" von Ryan Murphy gefeiert (queer.de berichtete).
PBS Digital Studios ist ein Youtube-Kanal und -Netzwerk, über den PBS originale Webvideoinhalte vor allem für Bildungszwecke verbreitet. (cw)











