https://queer.de/v?1784
Queere Reise durch unsere Nächte, Partys und Lieben
Auf der Berlinale 2020 wurde "If It Were Love" von Patric Chiva als bester Dokumentarfilm mit einem Teddy Award ausgezeichnet – Anfang des kommenden Jahres kommt er nun endlich ins Kino!
- 20. Dezember 2023
"If It Were Love" ist eine verstörende Reise durch unsere Nächte, unsere Partys und unsere Lieben: Fünfzehn junge Tänzer*innen unterschiedlicher Herkunft und Horizonte sind auf Tournee mit "Crowd", dem epischen Tanzstück von Gisèle Vienne über die Rave-Szene der 1990er Jahre. Von Theater zu Theater mutiert das Stück zu seltsamen, intimen Beziehungen. Kontaminiert die Bühne das echte Leben – oder ist es das Gegenteil?
"Gisèle, und die Art und Weise wie sie arbeitet, vor allem mit den Tänzern, hat mich viel über meine Beziehung zu meinem eigenen Handwerk gelehrt. Ihre Art dem Körper eine Bedeutung zu geben, wenn man sich entscheidet, sich selbst aufzugeben, sich selbst zu vergessen, wie sie es ermöglicht, dass das Unerwartete auftaucht, aber auch, dass man das Leben sieht", so Regisseur Patric Chiva. "Beim Film führen wir Regie, aber ist es nicht genau umgekehrt? Machen wir nicht gerade deshalb Filme, weil wir etwas vermissen? Etwas, das sich nicht in Worte fassen lässt? Und ist es nicht das Gleiche mit den Zuschauern? Sind wir nicht alle darauf aus, uns zu verlieren, anstatt uns in etwas bestätigt zu fühlen?"
"If It Were Love" startet am 21. März 2024 im Verleih von ImmerGuteFilme im Kino. Eine ausführliche Besprechung folgt. (cw/pm)










