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Eine schmerzhaft-hoffnungsvolle Symphonie der Liebe

Ein gutes halbes Jahr war es still um Adam Ulanicki – jetzt meldet sich der junge trans Sänger aus Krefeld mit seiner neuen Single "Rumors" zurück.

  • 20. Januar 2024

"Rumors" ist ein ergreifend-atmosphärischer Song über die Suche nach der Liebe zu sich selbst und anderen – aber auch die Gerüchte, die sich um dieses schönste aller Gefühle ranken und die fast schon naive Hoffnung, sie so pur und ehrlich zu erleben, wie es nur möglich ist.

"Man hört ständig aus den unterschiedlichsten Richtungen von der Liebe und wie toll sie sein soll. Dabei ist sie eigentlich ja total abstrakt und kann nur von einem selbst erfahren werden", erklärt Adam Ulanicki die Idee hinter dem Song. "Je älter man wird, je mehr Erfahrungen man macht und je öfter einem vielleicht auch das Herz gebrochen wird, umso mehr verlernt man auch, dass die Liebe eigentlich das schönste und reinste Gefühl ist. Der Song ist der Versuch, die Liebe mit kindlichen, fast schon naiven Augen zu betrachten."

Mit "Rumors" verarbeitet Adam Ulanicki gekonnt den Kontrast zwischen der Idee von Liebe und der unvoreingenommenen Perspektive auf dieses schönste aller Gefühle – auch musikalisch. Sein warmer und nahbarer Gesang trifft auf orchestrale Einflüsse, gemischt mit urbanen Sounds. "Als ich das Cello für den letzten Part eingespielt habe, habe ich die Session unter dem Namen 'Heaven' abgespeichert", erzählt Adam Ulanicki. "Der Song hat für mich nämlich etwas total Himmlisches. Er ist eine schmerzhaft-hoffnungsvolle Symphonie der Liebe."

Mit "Rumors" beweist Adam Ulanicki, dass die Songs des 21-Jährigen auch deshalb millionenfach geklickt, weil er mit ihnen immer wieder auch ein Stück seiner eigenen Geschichte erzählt. Nachdem Adam 2021 mit seinem Sound zu "Some Say" eine virale Sensation auf TikTok landete, wurde es erst still um ihn, ehe er sich Ende 2022 nach seiner Transition zurückmeldete (queer.de berichtete). Sein Comeback in den sozialen Netzwerken, in dem der trans Mann seine bewegende Geschichte teilte, sorgte weltweit für merkliches Aufsehen und Support nicht nur aus der queeren Community. (cw/pm)


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