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Queere Filme auf der Berlinale: "The Visitor"
Insgesamt 32 queere Filme sind bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin zu sehen. Seine Weltpremiere feiert auch die neue sexpositive Komödie "The Visitor" des kanadischen Regisseurs Bruce LaBruce.
- 06. Februar 2024
"The Visitor" ist eine Neuinterpretation von "Teorema – Geometrie der Liebe" von Pier Paolo Pasolini aus dem Jahr 1968: Am Themseufer in London wird ein Geflüchteter in einem kleinen Koffer angespült. Er kommt in das Haus einer gutbürgerlichen Familie und verführt, dargestellt in expliziten Sex-Szenen, jedes einzelne Familienmitglied.
Regisseur Bruce LaBruce ("No Skin Off My Ass", "L.A. Zombie", "Saint-Narcisse") gilt als einer der wichtigsten Regisseure des New Queer Cinemas. Den Besucher in "The Visitor" spielt der Performer Bishop Black, der bereits in "Berlin Drifters" von Kôichi Imaizumi und "Nachtkatzen" von Valentin Merz zu sehen war.
Auf der 74. Berlinale, die vom 15. bis 25. Februar 2024 stattfindet, werden insgesamt 233 Filme aus 80 Ländern zu sehen sein. 32 Produktionen, darunter 15 Spielfilme, können sich Hoffnung auf den queeren Filmpreis Teddy Award machen, der am 23. Februar in mehreren Kategorien verliehen wird.
Zum queeren Programm der Berlinale gehören auch der Spielfilm "Des Teufels Bad", der Dokumentarfilm "Teaches of Peaches" sowie die Kurzfilme "Uli" und "Un invincible été". In der Retrospektive wird "Banale Tage" gezeigt. (cw)
















