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Queere Filme auf der Berlinale: "Crossing"

Insgesamt 32 queere Filme sind bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin zu sehen. Weltpremiere im Panorama feierte auch der neue Film "Crossing" von Levan Akin.

  • 19. Februar 2024

Lia, eine Lehrerin im Ruhestand, hat es sich zur Aufgabe gemacht, herauszufinden, was aus ihrer queeren Nichte Tekla geworden ist, die vor langer Zeit verschwand. Von Achi, einem Nachbarn, erfährt sie, dass Tekla ihre Heimat Georgien vielleicht verlassen hat und in der Türkei lebt. Gemeinsam machen sich die beiden auf die Suche nach ihr.

Istanbul empfängt sie als wunderschöne Stadt voller Anknüpfungspunkte und Möglichkeiten. Dennoch ist die Suche nach jemandem, der nicht gefunden werden will, schwerer als gedacht. Irgendwann begegnen sie Evrim, einer Anwältin, die für trans Rechte kämpft. Als die beiden sich mit ihrer Hilfe ihren Weg durch Istanbuls Gassen und Hinterhöfe bahnen, fühlt sich Tekla plötzlich so nah an wie nie zuvor.

Der vierte Spielfilm von Levan Akin ("Als wir tanzten") besticht durch emotionale Unmittelbarkeit: Zwei zunächst zögerliche Fremde überwinden auf ihrer Mission nicht nur ideologische, sondern auch innere Grenzen und machen gemeinsame Sache. Die Topografie der Stadt spielt in dieser Ode an die Menschlichkeit eine ebenso große Rolle wie der Reigen an Figuren, der sie bevölkert.

Auf der 74. Berlinale, die vom 15. bis 25. Februar 2024 stattfindet, werden insgesamt 233 Filme aus 80 Ländern zu sehen sein. 32 Produktionen, darunter 15 Spielfilme, können sich Hoffnung auf den queeren Filmpreis Teddy Award machen, der am 23. Februar in mehreren Kategorien verliehen wird.

Zum queeren Programm der Berlinale gehören auch die Spielfilme "Love Lies Bleeding" von Rose Glass, "The Visitor" von Bruce LaBruce, "Cidade; Campo" von Juliana Rojas, "Sieger sein" von Soleen Yusef, "Des Teufels Bad" von Veronika Franz und Severin Fiala sowie "All Shall Be Well" von Ray Yeung. Außerdem zu sehen sind die Dokumentarfilme "I'm Not Everything I Want to Be" über die queere Fotografin Libuše Jarcovjáková und "Teaches of Peaches" über die queere Musikerin sowie die Kurzfilme "Uli" und "Un invincible été". In der Retrospektive wird "Banale Tage" nach dem Drehbuch von Michael Sollorz gezeigt.

Eine Übersicht aller Filme gibt es auf teddyaward.tv. (cw)


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