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Eine queere Romanze in Vietnam
Auf dem Festival du Court-Métrage de Clermont-Ferrand, dem größten Kurzfilmfestival der Welt, feierte kürzlich der Kurzfilm "Saigon Kiss" der Frankfurter Autorin und Regisseurin Hồng Anh Nguyễn seine internationale Premiere.
- 23. Februar 2024
"Saigon Kiss" ist eine queere Romanze, die zwei junge Frauen im chaotischen Verkehr von Vietnams Ho-Chi-Minh-Stadt begleitet und die Schönheit flüchtiger Begegnungen in den Mittelpunkt stellt. Der Film erzählt die Geschichte von Mơ, die durch den Berufsverkehr streift, um einem unerwünschten Anruf zu entgehen. Als sie Vicky mit ihrem kaputten Motorrad am Straßenrand trifft, entwickelt sich zwischen den beiden jungen queeren Frauen in den lauten Straßen von Saigon eine hautnahe Begegnung.
Neben der Stuntkoordinatorin und Schauspielerin Nguyễn Vũ Trúc Như in der Hauptrolle sowie der Tänzerin Morua Thương Lê in ihrer ersten Filmrolle sind auch bekannte Drag-Performer*innen aus dem "House of Illusion" in Ho-Chi-Minh-Stadt zu sehen. "Saigon Kiss" wurde für den Grand Prix in Clermont-Ferrand nominiert und erhielt eine Special Mention der Queer Jury – eine Auszeichnung, die in Zusammenarbeit mit der Queer Palm von Cannes vergeben wird.
Im März wird der Film, der vom Goethe-Institut Ho-Chi-Minh-Stadt und der Asia-Europe Foundation unterstützt wurde, auf dem BFI Flare Film Festival in London, Europas größtem Filmfestival für queere Filme, seine UK-Premiere feiern. (cw/pm)

















