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Kein Teenager mehr, aber noch nicht erwachsen
In seiner Debüt-EP "Sound of My Youth" und der gleichnamigen Lead-Single thematisiert der schwule Newcomer Fred Roberts seine erste Liebe, die Erkundung seiner Sexualität und den Abschied von der Jugend.
- 14. April 2024
Fred Roberts hat seine Debütsingle "Runaway" erst im April letzten Jahres veröffentlicht, in seiner Heimat Großbritannien wird er aber bereits von der Kritik in den höchsten Tönen gelobt. Der 21-Jährige hofft, dass die offenen Worte auf seiner ersten EP anderen helfen können, die ähnliche Erfahrungen mit komplexer queerer Liebe gemacht haben – und zwar in Form von hymnischem Pop, der den Sound einiger der Künstler*innen widerspiegelt, die ihn inspiriert haben.
"Ich schreibe Songs mit der konkreten Intention, jemandem zu helfen, der die gleiche Erfahrung macht", sagt Roberts. "Ich möchte Teil von etwas sein, das größer ist als ich."
Die Leadsingle "Sound of My Youth" wurde in Los Angeles am letzten Tag einer Songwriting-Reise mit Andrew Wells (Phoebe Bridgers, Halsey) und Anthony Rossomando (Lady Gaga, Ellie Goulding) geschrieben.
Über die EP sagt Fred Roberts:
"Sound of My Youth" verkörpert das Gefühl, weder Teenager noch erwachsen zu sein. Der Track selbst entstand, weil ich nicht wirklich wusste, wo ich in meinem Leben stand. Ich hatte gerade meine erste Single veröffentlicht und dachte, dass der Beginn dieser Reise der Perspektivwechsel sein würde, den ich brauchte. Das war es aber nicht.
Ich habe so viele meiner Teenagerjahre damit verbracht, in eine ferne Zukunft zu blicken, in der alles perfekt war und alles, was ich an mir selbst nicht mochte, verschwunden war, sodass ich nie zu schätzen wusste, was ich vor mir hatte. In vielerlei Hinsicht ist dieser Song eine wütende Schimpftirade auf mein jüngeres Ich. Der Track endet mit der Erkenntnis, dass ich immer noch dieselbe Person bin und immer noch nicht aus ALLEN meinen Fehlern gelernt habe, aber das ist in Ordnung. Ich war und bin eben nur jung. Indem ich mir das Thema des Songs zu eigen gemacht habe, konnte ich gnädiger zu mir selbst sein und erkennen, dass ich mit 21 kein perfekter, erwachsener Mensch sein muss.
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