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Eine lesbische Sommerliebe in Finnland
Der finnische Spielfilm "Light Light Light" wurde beim Filmfestival Crossing Europe in Linz mit dem YAAAS!-Award der Jugendjury ausgezeichnet und bei den Freiburger Lesbenfilmtagen mit dem Publikumspreis Goldene Tanna. Demnächst kommt er regulär ins Kino!
- 19. Mai 2024
Frühling 1986. In Tschernobyl explodiert ein Atomreaktor, und in einem kleinen Städtchen im Westen Finnlands explodieren die Gefühle. Mimi ist die Neue in der Klasse und erfüllt das Leben der 15-jährigen Mariia auf einen Schlag mit strahlendem Licht. Die beiden küssen sich am Strand, teilen ihre Ängste, erleben die erste große Liebe. Dass sie aus unterschiedlichen sozialen Schichten stammen, ist den Teenagerinnen völlig egal, ja noch nicht einmal richtig bewusst.
20 Jahre später kehrt Mariia in ihre Heimat zurück, um sich um ihre schwerkranke Mutter zu kümmern. Und plötzlich werden wieder die Erinnerung an jenen Sommer lebendig, der alles veränderte.
"Light Light Light" basiert auf dem gleichnamigen Bestseller der finnischen Autorin Vilja-Tuulia Huotarinen. Regisseurin Inari Niemi wechselt virtuos zwischen den Zeitebenen und erzählt voller Melancholie und mit lichtdurchfluteten Bildern vom Heranwachsen in einer Zeit der abstrakten Bedrohung und sozialen Kluften. Ein mitreißender, romantischer Coming-of-Age-Film mit Achtzigerjahre-Sound.
Der Berliner Filmverleih Salzgeber bringt "Light Light Light" nach eigenen Angaben "demnächst" ins Kino – ein genauer Starttermin steht leider noch nicht fest. Die offiziellen Szenenbilder zeigen wir in der unten verlinkten Galerie. (cw/pm)










