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Erste Stolperschwelle für schwule NS-Opfer

In Bochum wurde am Freitag die erste Stolperschwelle in Deutschland verlegt, die an die Verfolgung von homosexuellen Männern in der NS-Zeit erinnert. Alexander Brauer war für queer.de mit der Kamera vor Ort.

| Videobericht von Alexander Brauer
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  • 09. Juni 2024

Zum ersten Mal in Deutschland wurde am Freitag in Bochum eine Stolperschwelle für verfolgte Homosexuelle verlegt. Die Schwelle am Husemannkarree, dem ehemaligen Standort des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Land- und Amtsgerichts, trägt die Inschrift "In Gedenken an die homosexuellen Opfer – Ausgegrenzt, denunziert, verhaftet, verhört, misshandelt, verurteilt – Hier begann für viele Männer der Weg in den Tod".

Der Künstler Gunter Demnig verlegte die vom Aktivisten Jürgen Wenke initiierte Stolperschwelle selbst, Wortbeiträge gab es u.a. von Bochums Bürgermeisterin Gaby Schäfer (SPD).

Alexander Brauer war für queer.de mit der Kamera bei der feierlichen Einweihung dabei. (mize)


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