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Diskriminiert, gefoltert, ermordet

Der auf internationalen Filmfestivals gefeierte Dokumentarfilm "Code der Angst" von Appolain Siewe wirft einen eindringlichen Blick auf die schwierigen Lebensumstände queerer Menschen in Kamerun.

  • 18. Juni 2024

Im Jahr 2013 wurde der junge Journalist und LGBTI-Aktivist Eric Lembembe in Kamerun ermordet (queer.de berichtete). Er wurde gefoltert und zu Tode geprügelt, weil er schwul war. Schockiert von diesem grausamen Mord in seinem Heimatland macht sich der Filmemacher Appolain Siewe auf den Weg nach Kamerun, um mehr über die Situation von queeren Menschen dort herauszufinden. Schnell stellt er fest, dass der Mord an Lebembe kein Einzelfall ist.

In seinem Dokumentarfilm "Code der Angst" fragt er: Warum ist die Homophobie in der kamerunischen Gesellschaft so fest verankert? Welche Rolle spielt dabei die Kolonialisierung?

Am Mittwoch, den 19. Juni 2024 um 20 Uhr lädt Amnesty International zu einem Special Screening von "Code der Angst" ins Berliner Kino Delphi Lux (Kantstraße 10, Yva-Bogen, nähe U/S-Bahn Zoologischer Garten). Der Film wird in Anwesenheit des Regisseurs und der eigens aus Kamerun angereisten Rechtsanwältin und Protagonistin Alice Nkom gezeigt. Anschließend gibt es ein Gespräch mit ihr und dem Regisseur sowie Mitgliedern von Amnesty. (cw/pm)


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