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Rezept gegen Waffengewalt: Macht Waffen schwul!

Nach mehreren mit Schusswaffen verübten Massakern in den USA wird mal wieder darüber debattiert, wie man die Gewalt einschränken kann. Ein schwuler "Daily Show"-Korrespondent hat da eine Idee.

  • 10. September 2019, noch kein Kommentar

In einem vergangene Woche ausgestrahlten und allein auf Youtube bereits mehr als 1,3 Millionen Mal abgespielten Sieben-Minuten-Clip behandelt die alteingesessene "Daily Show" das Thema Waffengewalt. Wir erfahren, dass die Antwort der Trump-Regierung auf die Krise sehr alttestamentarisch ist: Das Weiße Haus will die Anwendung der Todesstrafe beschleunigen. Ein Rezept, wie Moderator Trevor Noah anmerkt, das wohl kaum lebensmüde psychisch labile Waffennarren aufhalten kann.

Jaboukie Young-White, ein offen schwuler Komiker und seit Oktober letzten Jahres "Daily Show"-Korrespondent, hat eine ganze andere Idee: "Wir müssen einfach Waffen schwul machen", so der 25-Jährige. Jaboukie zitiert zur Untermauerung seines Standpunktes eine aktuelle Studie, nach der heterosexuelle Männer Probleme mit Recycling haben, weil diese Aktivität sie schwul aussehen lasse (queer.de berichtete). "Wir müssen uns einfach diese giftige Männlichkeit zunutze machen", argumentiert Jaboukie. Waffen seien ohnehin schon jetzt schwul: "Sie sind lang, hart – und die besten sind schwarz."

Bereits mehrfach war Jakoubie in den letzten Monaten als Korrespondent in der "Daily Show" in Erscheinung getreten und hat inzwischen eine große Anhängerschar. Das folgende Video zeigt einige seiner besten Stücke. Es beginnt beim CSD in Pittsburgh (US-Bundesstaat Pennsylvania). Das Thema des Berichts ist der Einfluss von Großfirmen auf Pride-Events – darunter eine Fracking-Firma, die auch gerne homophobe Politiker unterstützt. Jaboukie packt in dem Beitrag auch seinen Dildo-Bohrer aus. Ab Minute 12 geht es um den schwulen Schauspieler Jussie Smollett, der offenbar aus Geltungssucht eine Hassattacke gegen sich selbst inszeniert hatte (queer.de berichtete).

Die Nachrichtensatire-Sendung "The Daily Show" läuft bereits seit 1996 im US-Fernsehen. Die Reihe wurde in den ersten drei Jahren von Craig Kilborn präsentiert, erlebte ihre Blütezeit aber mit Moderator John Stewart, der die Sendung zwischen 1999 und 2015 moderierte und politischer machte. Die Show beschäftigte sich fortan oft mit Lügen der Bush-Regierung oder mit einseitigen Meinungsmedien ("Fox News Channel"). Auf dem Konzept basiert auch die deutsche "Heute-Show" im ZDF. Seit vier Jahren wird die US-Version vom südafrikanischen Kabarettisten Trevor Noah moderiert. (dk)



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10. September 2019
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