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Meet Ben! Queerer KI-Influencer launcht ersten Song
Die Digitalagentur construktiv und das KI-Studio Anyland haben den virtuellen queeren Musiker Ben Gaya erschaffen. Sein erster Song heißt "Sunshine Soul" – hier ist das Musikvideo!
- 30. Juli 2024
"Sunshine Soul" – der neue KI-Sommerhit? Der virtuelle Musiker Ben singt über Strände, sonnige Roadtrips und das Sommerfeeling. Er sieht gut aus. Er singt wunderschön. Er lässt uns teilhaben an seinem aufregenden Leben. Und: Er ist eine digitale Inszenierung. Ganz im Zeichen der neuen Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz (KI) hat die Digitalagentur construktiv gemeinsam mit dem KI-Studio Anyland nun das nächste Kapitel Musikproduktion aufgeschlagen.
Mithilfe verschiedener KI-Tools entstand Ben Gaya – ein digitaler Musiker. Sein Song, seine Stimme, sein Aussehen, sein Musikvideo: alles inszeniert und dirigiert durch technologische Innovationen! Hier hat niemand komponiert, gesongtextet oder ist zum Videodreh an einen Strand gefahren. Alles ist ein Ergebnis von gezielt formulierten Anweisungen – sogenannten Prompts -, dem Zusammenspiel verschiedener Programme und der professionellen Nachbearbeitung des (immer noch menschlichen) Teams.
Gemeinsam mit der KI an den digitalen Instrumenten und Mischreglern schaffte man dadurch etwas, das ganz schwer nach dem nächsten Sommerhit klingt: Ben blickt mit vollen Lippen und verwuscheltem Haar verträumt auf das Meer und den Strand, genießt Cocktails an der Bar und singt dabei von der leichten Sommerbrise, dem Tanz im Mondlicht und berauschenden Roadtrips. Das macht gute Laune und ist eingängig – ein stimmungsvolles Werk, das mit konventionellen Musikproduktionen durchaus mithalten kann.
Doch wie ist man überhaupt auf die Idee gekommen, einen rein digitalen Musiker zu erschaffen? Grundsätzlich habe man die Künstliche Intelligenz einmal in all ihren Facetten ausreizen wollen, um neue Benchmarks im digitalen Marketing zu setzen, erklären die Designer Florian Schamberger und Leon Schröder.
Mit dem Programm Midjourney gestalteten die Entwickler*innen zunächst ein Portrait von Ben – mit viel Akribie und in mehreren Schleifen, bis es den anfänglichen Vorstellungen entsprach. Danach ließ das KI-Team über das Tool Suno einen Song schreiben. Genre: Pop. Stimmung: sommerlich-leicht. Mit Midjourney, Runway und weiteren Tools kreierten sie dann ein Video aus geprompteten Szenerien und setzten Ben dort rein. Und schon war der Feel-Good-Song samt inspirierendem Musikvideo geboren und bekam den Titel "Sunshine Soul".
Doch, was so kurz zusammengefasst nach einer leichten Aufgabe klingt, erfordert neben der Erfahrung im Umgang mit den entsprechenden Tools auch viel kreatives Fingerspitzengefühl und Sensibilität. Ganz so wie im echten Musikbusiness also.
Kai Tietjen, Geschäftsführer von construktiv und Anyland, ist begeistert: "Es ist krass, was mittlerweile möglich ist. Mit Ben haben wir alle Aspekte von KI bis zur Perfektion genutzt und kombiniert: Bild, Video, Avatar, Stimme, Musik, Text." Insgesamt, ergänzt Tietjen, verstärken die aktuellen Entwicklungen die Demokratisierung der Musikbranche. Einzelnen Personen werde es immer leichter gemacht, gute Musik für ein großes Publikum zu machen und zu vermarkten. (cw/pm)










