Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/v?2073

Therapie mit Cloudy June: "Sad Girl Era"

Cloudy June hat ihre psychischen Krisen überwunden: Die neue Single "Sad Girl Era" der queeren Berliner Singer-Songwriterin ist der feierliche Schlussakt einer intensiven Phase der (Selbst-)Therapie.

  • 21. September 2024

Cloudy June hat harte Monate hinter sich: Auf ein Trennungsdrama folgten mentale Struggles, Orientierungskrisen und Selbstzweifel, auf misogynes Getuschel Trauer und Wut. In ihren zuletzt erschienenen Stücken "Big Girls Don't Cry" und "Crazy Woman" hat die 25-jährige Berlinerin – wie auf ihrem gesamten nahenden Debütalbum – zwingend authentisch und energiegeladen aus besagter Krisenzeit berichtet.

Nun – im Zuge der dritten und finalen Vorab-Single aus Cloudys im November 2024 erscheinender LP – klart endlich der Himmel auf. "Sad Girl Era" manifestiert den Schlusspunkt der Misere und lässt eine Protagonist in vor ihr Publikum treten, die ihre psychischen Krisen überwunden hat und an den Rückschlägen der Vergangenheit nur weitergewachsen zu sein scheint: "Make peace with the girl in the mirror / she never deserved the things i said."

"Sad Girl Era" ist als Happy End, als Kreisschluss, als "Goodbye to the worst time i ever had"-Song, als "I'm a survivor"-eskes Statement zu verstehen., als Song, den Cloudy geschrieben hat, um sich selbst und anderen Mut zu machen.

Zu Beginn des spielfilmartigen, zur Single gehörenden Musikvideos sitzt Cloudy tatsächlich einer Therapeutin gegenüber, die ihr das Ende der "Sad Girl Era" bescheinigt. Anschließend teilt Cloudy – so scheint es -ihre empowernden Erkenntnisse mit einem Kreis anderer Menschen, die offenkundig nach einem Ausweg aus ihrer "Sad Girl Era" suchen.

Wo anfangs Tränen der Verzweiflung flossen, fließen später gelöste Freudentränen. Das leicht überzeichnete, dafür aber umso ikonischer nachwirkende Bildwerk zu "Sad Girl Era" strahlt High-School-poppige Vibes aus und lässt phasenweise an die junge Avril Lavigne erinnern. In den Strophen wird Cloudy Junes Gesang lediglich von einer hölzernen Gitarre und sanften Drums begleitet, im Refrain türmt sich die Produktion zu einem vielspurig-triumphalen, von breiten Rockriffs verzierten Ohrwurm auf. (cw/pm)

Informationen zu Amazon-Affiliate-Links:
Dieser Artikel enthält Links zu amazon. Mit diesen sogenannten Affiliate-Links kannst du queer.de unterstützen: Kommt über einen Klick auf den Link ein Einkauf zustande, erhalten wir eine Provision. Der Kaufpreis erhöht sich dadurch nicht.


-w-
-w-


Newsletter
  • Unsere Newsletter halten Dich News aus der queeren Welt sowie über anstehende Termine auf dem Laufenden.