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Hymne über Individualität und Anderssein

Während in manchen Wohnzimmern schon Ruhe und Besinnlichkeit einkehren, dreht ESC-Publikumsliebling Baby Lasagna ("Rim Tim Tagi Dim") mit der neuen Single "Catch Me If You Can" zum Jahresende noch mal richtig auf.

  • 17. November 2024

Der Pop-Neudenker aus Kroatien hat schon mehrfach bewiesen, wie er mit seinem wilden Stilmix ein Publikum um den kleinen Finger wickeln kann – womöglich verweist er auch deshalb mit dem kleinen Finger (#pinkypromise) in den Socials auf die neue Single. Vor allem aber nutzt er die tanzbare Energie und das hohe Tempo seiner Vorgänger-Hits (z.B. auch "Biggie Boom Boom") ein weiteres Mal und schafft es daher locker, allen Verfolgern konstant einen Schritt voraus zu sein: "Come on and catch me / Catch me if you can!"

"Do it, but different" – so lautet die uneinholbare, maximal unabhängige Essenz des neuen Albumvorgeschmacks, den der Kroate schon vor ein paar Wochen bei seinem XL-Warschau-Konzert als nächsten Singlekandidaten angekündigt hatte. Während bei YouTube bereits etliche Live-Clips davon kursieren, kommt jetzt also die offizielle Studioversion: "Man, I don't know / how to dress and how to smile", gesteht der 29-Jährige gleich zu Beginn und äußert seine Bedenken, ob er mit seinen Grübelfalten ("frowning face") auf irgendeinen Thron passen würde – zumindest bis er erkennt, dass er seine Einzigartigkeit auch als Stärke ausspielen kann: "I need to do this on my own", weiß er dann – und braucht dafür eigentlich nur ein Mikrofon.

"Der Song handelt davon, ein*e Außenseiter*in zu sein und nirgendwo so recht reinzupassen, zugleich aber auch stolz auf sich selbst und die eigene Vision zu sein", so der Kroate weiter über den Song, den er früher schon mal mit seiner einstigen Band Dorks aufgenommen hat ("… hoffentlich wird er jetzt endlich als das erkannt, was er ist: ein richtig cooler Song!"). Früher habe er sich häufiger als nicht dazugehörig gefühlt, "also ich war jetzt nicht gerade ein Ausgestoßener, aber ich wurde schon manchmal als naiv oder kindisch abgestempelt, weil ich an die Sache mit der Musik glaubte. Trotzdem wusste ich immer, dass ich gar nichts anderes machen konnte. Wie schon bei 'Rim Tim Tagi Dim' und 'Biggie Boom Boom' wollte ich diese früheren Schwierigkeiten thematisieren, aber dabei auch ganz viel Humor und Leichtigkeit ins Spiel bringen. Hoffentlich kann der Song nun auch anderen als Inspirationsquelle dienen: Er soll den Leuten neue Kraft und Zuversicht geben." (cw/pm)

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