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"Allah hat in meinem Klassenraum nichts zu suchen"
Ab Anfang 2025 im Kino: Das preisgekrönte belgische Drama "Amal" handelt von einer Lehrerin, die sich für eine queere Schülerin einsetzt und deshalb zur Zielscheibe islamistischer Anfeindungen wird.
- 26. November 2024
Amal ist Lehrerin aus Leidenschaft und unterrichtet Französisch an einer Schule in Brüssel. Entschlossen dazu, ihre Schüler*innen zu inspirieren, möchte sie ihnen die Liebe zur Literatur beibringen, den Mut, ihre Stimme zu erheben und die Bereitschaft zu gegenseitiger Akzeptanz. Doch ihr Ansatz gefällt nicht allen. Einige Schüler*innen und Kolleg*innen mit Verbindungen zum islamischen Extremismus sehen in ihr eine Bedrohung und lehnen ihre Ideen vehement ab.
Aber Amal lässt sich nicht einschüchtern. Und als Monia, eine ihrer Schülerinnen, sich outet und fortan aufs Schlimmste bedroht wird, weiß die Lehrerin, dass sie dem Mädchen helfen muss – auch wenn sie sich damit selbst in Gefahr bringt. "Allah hat in meinem Klassenraum nichts zu suchen", stellt die Pädagogin klar.
"Amal" ist ein brennend aktueller Film und eine intensive schauspielerische Tour de Force, die einem schlichtweg den Atem raubt. Das Drama des marokkanisch-belgischen Regisseurs Jawad Rhalib startet am 9. Januar 2025 im Verleih von Cinemien in deutschen Kinos. Offizielle Szenenbilder zeigen wir in der unten verlinkten Galerie. Eine ausführliche Besprechung folgt. (cw/pm)
















