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Bester jüdischer Humor gegen Homofeindlichkeit

Jetzt kostenlos in voller Länge auf YouTube: "Oy Vey! My Son is Gay!" (2009) ist eine überaus witzige und realitätsnahe Komödie übers Coming-out und den Umgang der Eltern mit Homosexualität.

  • 05. Dezember 2024

Eine der herzlichsten Coming-out-Komödien der vergangenen Jahre und weltweiter Festival-Hit – "Oy Vey! My Son is Gay!" – führt uns in den herrlich verkorksten Hirsch Clan ein. Mutter Shirley liebt ihren Sohn Nelson so, wie nur eine jüdische Mutter lieben kann – mit viel Liebe und Ungeduld, was das Liebesleben ihres Sprösslings angeht: Wo bleibt die Braut, wo die Enkel?

Der schwule Nelson aber lebt mit dem Latino Angelo zusammen und hat mächtig die Hosen voll vor dem Coming-out bei seinen Eltern. Nach einer Verwechslung glauben Shirley und Vater Martin, ihr Sohn dated ein "Playboy"-Playmate – was natürlich zu noch mehr komödiantischem Chaos führt…

Doch dann fasst Nelson sich ein Herz und stellt endlich seinen Latin Lover vor. Das stürzt die geschockten Eltern in ein Wechselbad der Gefühle – sind am Ende sie selbst "schuld"? Ist Nelson nicht doch noch zu "retten"?

Alle Beteiligten werden nun von einem kunterbunten Ereignis-Tornado mitgerissen, der nichts auslässt, was New York zu bieten hat: die Mafia, eine Adoption – und am Ende steht die ganze Stadt Kopf. Heiter und romantisch zugleich, sollte "Oy Vey! My Son is Gay!" in keinem queeren Haushalt unentdeckt bleiben.

Dankenswerterweise hat Pro-Fun den Film in voller Länge auf YouTube veröffentlicht. Offizielle Standbilder zeigen wir in der unten verlinkten Galerie.

Für Regie, Drehbuch und Produktion zeichnete Jewgeni Afinejewski verantwortlich. Nach der Komödie "Oy Vey! My Son Is Gay!! veröffentlichte er 2014 mit "Divorce: A Journey Through the Kids' Eyes" einen Dokumentarfilm. Beide Filme wurden beim New York International Independent Film & Video Festival ausgezeichnet. Afinejewskis größter Erfolg ist der Dokumentarfilm "Winter on Fire: Ukraine's Fight for Freedom" von 2015, der sich mit dem Euromaidan beschäftigt. Dieser Film wurde als "Bester Dokumentarfilm" für den Oscar 2016 nominiert. 2023 erhielt er einen Cinema for Peace Ehrenpreis. (mize/pm)

Galerie:
Oy Vey! My Son is Gay!
10 Bilder

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