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Wie Beziehungen uns verändern – ob wir wollen oder nicht
Auf der Berlinale feierte am Dienstag der außergewöhnliche Animations-Kurzfilm "Wish You Were Ear" der ungarischen Regisseurin Mirjana Balogh seine Weltpremiere – wir zeigen einen Ausschnitt!
- 19. Februar 2025
In einer Welt, in der Ex-Partner*innen nach der Trennung einen ausgewählten Körperteil miteinander tauschen müssen, hinterlässt jede beendete Beziehung sichtbare Spuren: Man verliert nicht nur ein Stück von sich selbst, sondern trägt fortan auch ein Fragment der vergangenen Liebe mit sich.
Der*ie Protagonist*in in "Wish You Were Ear" fühlt sich unvollständig, ja entstellt, und sehnt sich nach ihrer*seiner ursprünglichen Gestalt. Die Begegnung mit einer Person, die ihr*sein ehemaliges Ohr trägt, eröffnet einen Weg, sich zu akzeptieren.
Der elfminütige Animationsfilm der ungarischen Regisseurin Mirjana Balogh kommt ohne Dialoge aus. "Wish You Were Ear" ist eine Reflexion darüber, wie Beziehungen uns verändern, unsere Identität und unser Selbstbild prägen – ob wir das wollen oder nicht. Auf der Berlinale läuft der Kurzfilm in der Sektion "Generation 14plus". (cw/pm)















