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Aus Homofeindlichkeit gefoltert und zu Tode geprügelt
Im Juni schickt Drop-Out Cinema den bewegenden Dokumentarfilm "Code der Angst" von Appolain Siewe auf Kino- und Veranstaltungstour – nun sucht der Filmverleih lokale und überregionale Kooperationspartner*innen.
- 22. Februar 2025
Im Jahr 2013 wurde der junge Journalist und LGBTI-Aktivist Eric Lembembe in Kamerun ermordet. Er wurde aus Homofeindlichkeit gefoltert und zu Tode geprügelt (queer.de berichtete).
Schockiert von diesem grausamen Mord in seinem Heimatland macht sich der Filmemacher Appolain Siewe auf den Weg nach Kamerun, um mehr über die Situation von queeren Menschen dort herauszufinden. Schnell stellt er fest, dass der Mord an Lembembe kein Einzelfall ist. Warum ist die Homophobie in der kamerunischen Gesellschaft so fest verankert? Welche Rolle spielt dabei die Kolonialisierung?
Appolains Siewes eigene Erfahrungen, die berührenden Begegnungen mit Aktivist*innen, die trotz großer Gefahren mit einem unglaublichen Mut für Akzeptanz in ihrem Land kämpfen, und seine Gespräche mit Kameruner Wissenschaftler*innen und insbesondere auch der bekannten kamerunischen Menschenrechtsanwältin Alice Nkom, die 2014 den Menschenrechtspreis von Amnesty International Deutschland erhielt, machen den Film zu einem einzigartigen Dokument.
Der Filmverleih Drop-Out Cinema schickt "Code der Angst" ab dem 5. Juni 2025 – ganz bewusst im Pride-Month) – auf Kino- und Veranstaltungstour und sucht dafür noch lokale und überregionale Kooperationspartner*innen. Interessent*innen können sich per E-Mail bei Jörg van Bebber unter melden. (cw/pm)

















