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Rossmann feiert die Vielfalt

"Komm wie du magst, bleib wie du bist": Die Drogeriemarktkette Rossmann zeigt in einer neuen Werbekampagne, dass Vielfalt unser aller Leben bereichert.

Für die Kampagne #Lieblingskunden kreierte die Agentur GGH Mullen Lowe im Auftrag von Rossmann einen einminütigen Werbespot, in dem unterschiedlichste Menschen, darunter auch ein schwules Liebespaar, Drogerieprodukte einkaufen. Die Botschaft: Die gut 2.100 Filialen sind für alle da.

Es ist nicht das erste Mal, dass Rossmann – mit einem Jahresumsatz von rund 9,5 Milliarden Euro nach dm die zweitgrößte Drogeriemarktkette in Deutschland – mit Vielfalt wirbt. Zum Weltfrauentag 2018 wurde das 1972 in Niedersachsen gegründete Unternehmen etwa in "Rossfrau" umbenannt, was einige ewiggestrige Twitterer sofort auf die Palme brachte.

ZDF-Scherzkeks Jan Böhmermann ("Neo Magazin Royale") nahm die Umbenennung damals zum Anlass für den Witz, dass die Kette zum CSD in Ross Antony umbenannt werde. Die PR-Abteilung der Drogisten griff den Ball auf: Im Sommer diesen Jahres wurde Rossmann anlässlich der CSD-Saison in sozialen Kampagnen oder Kölner Filialen tatsächlich kurzfristig zu "Ross Antony" – der Schlagersänger unterstützte das Unternehmen mit einem Auftritt auf dem Kölner CSD-Wagen der Kette.

Mit dem neuen Spot im Stil eines Musikvideos wolle man bei Rossmann ein Zeichen für Vielseitigkeit und Toleranz setzen und sich "gleichzeitig gegen das Dogma der Selbstoptimierung und Perfektion stellen, das gerade in der Kernzielgruppe der (jungen) Frauen allgegenwärtig" sei, so zitiert das Branchenmagazin "Werben & Verkaufen" die Intention von Rossmann.

"Ein Unternehmen braucht eine klare Haltung, mit der sich Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, aber auch alle, die bei uns einkaufen, identifizieren können", erklärte dazu Raoul Roßmann, der Geschäftsführer Einkauf und Marketing. "Mit #Lieblingskunden möchten wir die Einzigartigkeit von Menschen feiern, die unser aller Leben genau dadurch bereichern." (dk)



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08. Oktober 2019
3 Kommentare

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#1 RebeccaProfil
#2 TomDarkProfil
  • 08.10.2019, 20:15hHamburg
  • Der Auftritt des schwulen Pärchens ist auch das einzige Highlight in diesem Video!

    Der Rest taugt eigentlich nur zum Fremdschämen. =)
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#3 SolanaceaeAnonym
  • 09.10.2019, 08:51h
  • Antwort auf #1 von Rebecca
  • + @#2

    Toleranz bedeutet nicht, dass wirklich alle Gruppen abgebildet sind. Ich bin selbst Trans*, und finde die zwanghafte "Da muss aber noch die Trans Frau rein" eher peinlich und aufgesetzt.

    Und bedeutet Toleranz nicht eher, dass jede*r so sein darf wie sie*er ist, ohne da drüber zu Urteilen? (Ich gehe mal vom gesetzlichen Rahmen aus, was z.B. Triebtäter natürlich auslässt).
    Etliche Leute finden zwei küssende Männer oder "Ein Mann, der denkt eine Frau zu sein" einfach nur Peinlich. Ich finde den Spot gut. Auch wenn ich nicht vollauf begeistert bin, da mir auch etwas mehr "Regenbogen" fehlt, und damit meine ich nicht unbedingt die obligatorische Trans Frau, aber dieser Spot sagt doch nichts anderes aus als "Jede*r ist richtig, genau so, wie sie*er ist" Und das sollte doch unser Aller Einstellung sein, oder?
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