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Polizei und Community starten gemeinsame Kampagne

Unter dem Titel "STOP the HATE" haben die Landespolizei Schleswig-Holstein und das queere Netzwerk velspol am Dienstag eine gemeinsame Präventions- und Empowerment-Kampagne gelauncht.

  • 09. April 2025

Die Landespolizei Schleswig-Holstein und das queere Netzwerk für Polizei, Justiz, Zoll und der Ordnungsbehörden (velspol Schleswig-Holstein e.V.) gehen eine wegweisende Kooperation ein, um gemeinsam gegen Hasskriminalität gegenüber queeren Menschen vorzugehen. Mit ihrer Unterschrift besiegelten Landespolizeidirektorin Maren Freyher und der verlspol-Vorstand am Dienstag die künftige Zusammenarbeit im Rahmen der Präventions- und Empowerment-Kampagne "STOP the HATE".

Die Kampagne hat das Ziel, die Öffentlichkeit für das Thema Hasskriminalität gegenüber LGBTI zu sensibilisieren, präventive Maßnahmen zu fördern und betroffene Menschen zu unterstützen. Durch gezielte Aufklärung und die Förderung eines respektvollen Miteinanders soll die Sicherheit und Akzeptanz von queeren Menschen in Schleswig-Holstein gestärkt werden.


Unterzeichnung in Kiel (v.l.): Maren Freyher, Florian Eggers, Tobias Märtens, Tim Jänke (Bild: Landespolizei S-H)

"Hasskriminalität stellt nicht nur eine direkte Bedrohung für die betroffenen Personen dar, sondern auch für das gesamte gesellschaftliche Miteinander", erklärte Polizeihauptkommissar Tim Jänke, Leiter der Zentralen Ansprechstelle LSBTIQ* der Landespolizei. " Mit dem Beitritt zu 'STOP the HATE' wollen wir ein klares Zeichen gegen Hass und Intoleranz setzen."

Ein zentrales Element der Kampagne ist die neue Website stop-the-hate.de. Hier bekommen Betroffene und Interessierte einen Überblick zu den Meldewegen und werden ermutigt, in Fällen von queerfeindlicher Hasskriminalität eine Anzeige zu erstatten.

"Die Kooperation mit der Landespolizei ist ein wichtiger Schritt, um den Schutz queerer Menschen in unserem Bundesland nachhaltig zu verbessern", sagte velspol-Vorstand Tobias Märtens. "Durch die enge Zusammenarbeit können wir unsere Ressourcen bündeln und gemeinsam gegen Hasskriminalität vorgehen."

Sie unterstütze die Kooperationsvereinbarung "ausdrücklich", teilte Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) mit. "Die Menschen in unserem Schleswig-Holstein können nur dann wirklich frei leben, wenn sie sich sicher fühlen können." (cw/ots)


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