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Nina Queer veröffentlicht Kinofilm

Am 25. Mai 2025 feiert die Horrorkomödie "Der Saft des Bösen" Weltpremiere auf einer schwulen Kreuzfahrt. Deutschlands umstrittenste Dragqueen Nina Queer spielt nicht nur mit, sondern führte auch Regie.

  • 01. Mai 2025

Nina Queer geht unter die Filmemacher*innen: Noch in diesem Monat wird ihre Horrorkomödie "Der Saft des Bösen" auf einem Kreuzfahrtschiff uraufgeführt. Natürlich spielt die Berliner Dragqueen in dem Trash-Schocker auch mit. In weiteren Rollen sind u.a. Magda von Pfeffer, Tatjana Berlin, Ingo Raabe, Jürgen Vogel, Niels Ruf und Sven Rebel zu erleben.

Zum Inhalt des Films heißt es in der Ankündigung von Lovesucks Entertainment:

Die schlampige und homophobe Familienmutter Anastasia Palmovsky, fickt und säuft sich jede Nacht durch schäbige Bars in Berliner Problembezirken und vernachlässigt dabei ihre Töchter Sabrina und Hannelore.

Ihrer Mutter Brunhilde Palmovsky ist das jedoch ein Dorn im Auge. Gemeinsam mit dem Jugendamt, will sie Anastasia die Kinder entreißen. Als Anastasia davon Wind bekommt, flüchtet sie mit ihren Töchtern nach Brandenburg, zu ihrer ehemaligen Clubbekanntschaft Helmut und taucht in dessen Villa am See unter. Jedoch kommt es schon bald zu einer Reihe an mysteriösen Morden…

Weltpremiere feiert "Der Saft des Bösen" am 25. Mai 2025 im Rahmen der schwulen Kreuzfahrt "Spartacus Cruise" während eines Aufenthalts in Neapel. Die Deutschland-Premiere folgt am 16. Juni um 21:30 Uhr im Kino Babylon in Berlin-Kreuzberg. Am 19. Juni gibt es drei Open-Air-Vorführungen in der Berliner Berg Brauerei mit anschließender Party. Bereits seit 1. Mai erhältlich ist der Soundtrack zum Film (Amazon-Affiliate-Link ) von DJ Divinity und Nina Queer.

Nina Queer gilt als umstrittenste Dragqueen Deutschlands. Vor vier Jahren wurde sie wegen abwertender Äußerungen von RTL an der Teilnahme der Dschungelshow ausgeschlossen. Stein des Anstoßes war, dass sich die ehemalige SPD-Toleranzbotschafterin, Buchautorin und Sängerin, der in den letzten Jahren immer wieder rassistische Aussagen vorgeworfen wurde, in einem Interview als "Hitler-Transe" bezeichnet hatte (queer.de berichtete). Nina Queer inszenierte sich nach dem Rauswurf als Opfer von "Cancel-Culture" (queer.de berichtete). (cw)

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