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Aids-Aktivismus in den 1980er Jahren
Der neue Dokumentarfilm "Die Uneinsichtigen" widmet sich der Protestbewegung, die sich Mitte der 1980er Jahre als Antwort auf drohende politische Repressionen gegenüber den Hauptbetroffenengruppen von Aids bildete.
- 18. Mai 2025
Das Präventionsprojekt "Hessen ist geil!" und die Aidshilfe Wiesbaden laden am 28. Mai 2025 zur Vorführung des Films "Die Uneinsichtigen" ein. Thema der von den jungen Filmemacher*innen Lou Deinhart, Evi Rohde und Zoë Struif produzierten Doku ist der Aids-Aktivismus im Frankfurt der 1980er Jahre.
"Die Uneinsichtigen" widmet sich der Protestbewegung, die sich Mitte der 1980er Jahre als Antwort auf drohende politische Repressionen gegenüber den Hauptbetroffenengruppen von Aids bildet. Vereint unter dem Banner "Solidarität der Uneinsichtigen" fordern die primär betroffenen Gruppen – schwule Männer, Drogengebrauchende, Sexarbeiter*innen, "Knackis" sowie Geflüchtete und Migrant*innen – eine "menschliche Aids-Politik". Die Dokumentation ist ein differenzierter Rückblick auf diesen fragilen Zusammenschluss und was heute hiervon übrig ist.
"Pünktlich zum Christopher Street Day in Wiesbaden möchten wir mit der geplanten Veranstaltung auf die Erfolge vergangener Protestbewegungen und Synergien zwischen scheinbar verschiedenen Interessensgruppen aufmerksam machen", teilte die Aids-Hilfe Hessen in einer Pressemitteilung mit. Die Filmvorführung findet am Mittwoch, den 28. Mai 2025 um 20 Uhr im Kino Caligari FilmBühne (Markplatz 9, 65183 Wiesbaden) statt. Im Anschluss ist eine Gesprächsrunde mit den Regisseur*innen und der Zeitzeugin und Selbsthilfeaktivistin Claudia Ak geplant, moderiert von Florian Beger. (cw/pm)
















