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Beim Filmfest München feiert "Euphorie" Weltpremiere
Die deutsche Adaption der international erfolgreichen Serie "Euphoria" wirft einen mutigen, expliziten und ebenso queeren Blick auf die Sorgen und Ängste der Gen Z – beim Filmfest München sind die ersten drei Folgen zu sehen!
- 24. Juni 2025
Mila ist abgefuckt von der Welt. Die 16-Jährige kehrt nach einem Psychiatrieaufenthalt an die Schule zurück, wo ein Sex-Video von ihr geleakt wurde. Sie gerät in eine Dreiecksbeziehung zwischen Ali und Jannis. Eigentlich möchte sie mit Ali zusammen sein, dem Mädchen, in das sie sich in der Klinik verliebt hat, die aber spurlos verschwunden ist. Jungschauspieler Jannis, der ebenso überfordert von der Welt ist wie sie, droht mit Mila in einen gefährlichen Strudel aus Drogen und Gewalt zu rutschen.
"Euphorie" – die deutsche Adaption der international erfolgreichen Serie "Euphoria" – wirft einen mutigen, expliziten und ebenso queeren Blick auf die Sorgen und Ängste der Gen Z. Als Weltpremiere werden die ersten drei Folgen beim Filmfest München gezeigt, das in diesem Jahr vom 27. Juni bis zum 6. Juli stattfindet. Die Fernsehserie des Regieduos Antonia Leyla Schmidt und André Szardenings soll bei RTL+ veröffentlicht werden.
Das weitere queere Programm beim Filmfest München 2025 ist ausgesprochen mager. Neben "Euphorie" bilden lediglich acht weitere Titel (von insgesamt 164) die Vielfalt queeren Lebens ab. Sie alle laufen im Wettbewerb um den mit 4.000 Euro dotierten QMS Award der Queer Media Society, der am 30. Juni zum ersten Mal verliehen wird:
● Bluish: Kunstvoll-fragmentarischer Einblick in den Alltag zweier junger Frauen.
● Outerlands: Queeres Kino zwischen gesellschaftlichem Wandel, Selbstsuche und Heilung.
● Oxygen Masks Will (Not) Drop Automatically: Ungewöhnlich lebensfreudiger Blick auf die Anfänge von AIDS in Lateinamerika.
● The True Beauty Of Being Bitten By A Tick: Beißende Satire trifft Horrorfreundschaft.
● Unterwegs im Namen der Kaiserin: Schillernde Fantasy-Farce zwischen Glamour und Abgrund.
● Drunken Noodles: Spielerische Auseinandersetzung mit queerer Kunst und Identität.
● O Riso é a Faca: Drama um Identitätssuche in einer globalisierten Welt.
● Por Donde Pasa el Silencio: Wunderbar realistischer und unaufgeregter Blick auf Familie und das Leben in der Kleinstadt.
Links zum Thema:
» Homepage des Filmfests München











