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Queeres Überleben in San Francisco

Zu den spannendsten queeren Werken beim Filmfest München gehört in diesem Jahr das Spielfilmdebüt "Outerlands" von Elena Oxman über eine nichtbinäre Person in San Francisco.

  • 28. Juni 2025

Die nichtbinäre Person Cass (Asia Kate Dillon) jobbt in einem Restaurant, passt auf Kinder auf, verkauft Drogen – was man eben so tut, um in San Francisco eine Wohnung bezahlen zu können. Als sich Cass nach einem One-Night-Stand mit einer Kollegin einige Tage um deren Tochter kümmern soll, bedeutet dies eine neue Herausforderung und wird zugleich zum Anlass, sich mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen.

Das Spielfilmdebüt "Outerlands" von Elena Oxman zeigt die Verlierer*innen in der einst gefeierten queeren Metropole San Francisco. Während auf der einen Seite die schillernden Wolkenkratzer der Technologieunternehmen stehen, kämpfen die Menschen in dem heruntergekommenem Viertel von Cass, das umgangssprachlich "Outerlands" genannt wird, ums Überleben.

"Queeres Kino zwischen gesellschaftlichem Wandel, Selbstsuche und Heilung", schreibt das Filmfest München über "Outerlands". Dort ist der Film am 1., 3. und 4. Juli zu sehen.

Das weitere queere Programm beim Filmfest München ist ausgesprochen mager. Neben "Outerlands" bilden lediglich acht weitere Titel (von insgesamt 164) die Vielfalt queeren Lebens ab. Sie alle laufen im Wettbewerb um den mit 4.000 Euro dotierten QMS Award der Queer Media Society, der am 30. Juni zum ersten Mal verliehen wird:

● Euphorie: Die deutsche Adaption der international erfolgreichen Serie "Euphoria" wirft einen mutigen, expliziten und ebenso queeren Blick auf die Sorgen und Ängste der Gen Z – beim Filmfest München sind die ersten drei Folgen zu sehen (queer.de berichtete).

● Bluish: Kunstvoll-fragmentarischer Einblick in den Alltag zweier junger Frauen.

● Oxygen Masks Will (Not) Drop Automatically: Ungewöhnlich lebensfreudiger Blick auf die Anfänge von AIDS in Lateinamerika.

● The True Beauty Of Being Bitten By A Tick: Beißende Satire trifft Horrorfreundschaft.

● Unterwegs im Namen der Kaiserin: Schillernde Fantasy-Farce zwischen Glamour und Abgrund.

● Drunken Noodles: Spielerische Auseinandersetzung mit queerer Kunst und Identität.

● O Riso é a Faca: Drama um Identitätssuche in einer globalisierten Welt.

● Por Donde Pasa el Silencio: Wunderbar realistischer und unaufgeregter Blick auf Familie und das Leben in der Kleinstadt


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