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Film über queere Aktivist*innen feiert Streaming-Premiere

Markus Kowalskis Doku "Queer Lives Matter - Wie LGBT-Aktivisten die Welt verändern" kann man sich ab sofort online für drei Euro anschauen - wir zeigen einen exklusiven Filmausschnitt aus Südafrika.

Exklusiver Filmausschnitt aus "Queer Lives Matter"
  • 19. Oktober 2019, noch kein Kommentar

Wie geht es queeren Aktivist*innen in anderen Ländern? Dieser Frage geht der Dokumentarfilm "Queer Lives Matter" nach. Der Journalist Markus Kowalski, der auch für queer.de schreibt, begibt sich darin auf eine Reise zu jungen LGBTI-Aktivist*innen in fünf Ländern weltweit. Er erzählt die Geschichten von mutigen Menschen, die trotz aller Widerstände für gleiche Rechte kämpfen.

Der Film porträtiert Aktivist*innen in der Türkei, Indien, Südafrika, Marokko und Griechenland. Der Filmemacher trifft Madır Öktiş, eine Youtube-Aktivistin, die beim Istanbul Pride 2016 von der Polizei festgenommen wurde. In Indien trifft Kowalski die Transaktivistin Neysara Rai, die mit einem Online-Forum anderen Trans-Personen weiterhilft. In Südafrika begleitet er Lesben, die auf der Straße gewaltsam angegriffen wurden, weil sie lesbisch sind, und die sich jetzt gegen diese Hassverbrechen wehren. In Marokko begegnet der Journalist der lesbischen Aktivistin Hajar Moutaouakil, die mit Freunden versucht, eine queere Community aufzubauen. In dem Land ist Homosexualität gesetzlich mit bis zu drei Jahren Haft verboten. In Griechenland trifft er den schwulen Syrer Nour Alahmmad, der sich mit anderen queeren Geflüchteten selbst organisiert, um in Athen überleben zu können.

"Die Menschen, die ich unterwegs getroffen habe, sind in jedem Land mit anderen Problemen konfrontiert. Ihr Mut, trotz Ausgrenzung für Gleichberechtigung und Anerkennung zu kämpfen, hat mich tief beeindruckt", sagt Markus Kowalski über seinen Film. "Durch die Reise ist mir klar geworden, was für eine Errungenschaft es ist, dass Lesben und Schwule in Deutschland rechtlich gleichgestellt sind und in Europa relativ frei leben können. In vielen Ländern der Welt müssen queere Menschen noch für diese Rechte kämpfen. Sie verdienen unseren Respekt für ihren Mut und unsere Solidarität für ihren Aktivismus."

In unserem Berlinale-Blog lobten wir "Queer Lives Matter" als "gelungene Würdigung der vielen unbekannten Community-Held*innen überall auf der Welt". Jetzt gibt es die sehenswerte Doku zum Preis von drei Euro als Vimeo on Demand. (mize/pm)



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19. Oktober 2019
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