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Trailer-Premiere: "Hannah Arendt: Denken ist gefährlich"

Nach langer Zeit widmet sich wieder ein Kinofilm der bedeutenden Philosophin Hannah Arendt – Aktivistin, Medienpersönlichkeit und furchtlose Denkerin "ohne Geländer".

  • 26. Juli 2025

Hannah Arendt war eine der bedeutendsten politischen Denkerinnen. Ihre Werke zeigen, wie wichtig der Einsatz für Demokratie und Menschenrechte ist. Nach langer Zeit widmet sich wieder ein Kinofilm der bedeutenden Philosophin, Aktivistin, Medienpersönlichkeit und furchtlose Denkerin "ohne Geländer".

Der Dokumentarfilm "Hannah Arendt: Denken ist gefährlich" von Chana Gazit und Maia E. Harris zeigt, wie Arendt als Jüdin und Widerstandskämpferin die Welt zu verstehen suchte – und warum ihre Gedanken über die Katastrophen des 20. Jahrhunderts direkt zu uns im Hier und Jetzt sprechen.

Durch Originalzitate aus Arendts Essays und Briefen, vorgetragen von Nina Hoss, sowie atmosphärische Archivaufnahmen entsteht ein intimes Porträt einer Intellektuellen, deren Leben geprägt war von der Erfahrung des Hitlerfaschismus und der Unfassbarkeit des Holocaust.

Obwohl Arendt sich nicht ausdrücklich als queer bezeichnete oder ausführlich über Sexualität schrieb, wurde ihr Werk durch eine queere Brille interpretiert, insbesondere in Bezug auf Konzepte wie den "bewussten Paria", ihre Analyse des Totalitarismus und ihr Verständnis von politischem Handeln. Wissenschaftler*innen haben mehrfach untersucht, inwieweit ihre Ideen mit den Erfahrungen von queeren Menschen mit Marginalisierung, Identitätsbildung und Widerstand gegen unterdrückerische Systeme übereinstimmen.

"Hannah Arendt: Denken ist gefährlich" startet am 18. September 2025 bundesweit im Kino. Eine ausführliche Besprechung folgt. (cw/pm)


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