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Priester, schwul und positiv

Im Vatikan wird nicht offen darüber gesprochen, dass es auch katholische Priester mit HIV gibt - der US-Regisseur Sebastian LaCause will das Tabuthema jetzt verfilmen.

  • 21. Oktober 2019, noch kein Kommentar

Im Mittelpunkt seines Kurzfilm-Projekts "Holy Water" steht ein heimlich schwuler Priester, der HIV-positiv getestet wird und damit in eine schwere persönliche Krise stürzt. Zur Finanzierung hat LaCause eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Obwohl die Aktion noch drei Wochen läuft, wurden bereits rund zwei Drittel des Zielbetrags von 18.111 US-Dollar erreicht.

"Der Priester in meinem Film repräsentiert viele schwule Männer in unserer Community", erklärt der Schauspieler und Regisseur zu seinem Projekt. "Er ist jemand, der sein Leben lang große Teile von sich selbst verleugnet hat, nur um vermeintlich dazuzugehören."

In seinem dramatischen Kickstarter-Video outet sich LaCause selbst als HIV-positiv. "Es ist ein großer Moment für mich, darüber öffentlich zu sprechen", sagt er – und zeigt sich optimistisch: "Unsere Träume sind eine unserer stärksten Abwehrmechanismen gegen HIV." Mit seinem Film wolle er zu mehr Selbstakzeptanz und -liebe in der LGBTI-Community beitragen, damit alle Mitglieder ein glücklicheres Leben führen könnten.

Sebastian LaCause, ein ehemaliger Background-Tänzer für Prince und Madonna, wurde vor allem durch seine schwule Webserie "Hustling" bekannt. In drei Staffeln von "Orange Is The New Black" war er als Mitglied eines Drogenkartells in einer Nebenrolle zu sehen. (cw)



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21. Oktober 2019
Noch kein Kommentar

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