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Intergalaktischer Selbstfindungstrip

Der urkomische Animationsfilm "Lesbian Space Princess" wurde im Februar auf der Berlinale als bester queerer Spielfilm mit dem Teddy Award ausgezeichnet. Jetzt kommt er in die deutschen Kinos.

  • 21. August 2025

Die introvertierte Prinzessin Saira, Tochter der lesbischen Königinnen des Planeten Clitopolis, ist am Boden zerstört: Die heiße Kopfgeldjägerin Kiki hat mit ihr Schluss gemacht – aus lauter Langeweile! Dabei hat Saira ihr ein so schönes Beziehungsalbum gebastelt!

Doch als Kiki von den Straight White Maliens entführt wird, den Incels der Zukunft, muss Saira den Safe Space des queeren Weltraums verlassen und sie binnen 24 Stunden freikaufen: Die Maliens fordern nämlich die berühmte königliche Labrys – eine goldene Doppelaxt von schier unglaublicher lesbischer Macht. Nur: Saira hat sie nicht!

Umwerfend witzig, knallbunt, euphorisch, kompromisslos queer: Der erste Spielfilm des australischen Regie-Duos Leela Varghese und Emma Hough Hobbs ist ein mitreißender intergalaktischer Selbstfindungstrip mit ganz großem Herzen und Lust auf Krawall, irgendwo zwischen wilder Sci-Fi-Musical-Komödie und heilsamer Coming-of-Age-Abenteuerreise. Dafür gab es auf der Berlinale 2025 den Teddy-Award und den 2. Platz beim Panorama-Publikumspreis (queer.de berichtete).

Ein riesiger Spaß für die ganze Familie, eindeutig! Freigegeben allerdings ab 16, finden die Sittenwächter*innen der FSK – aus Gründen, so geheimnisvoll wie der unendliche Weltraum.

"Lesbian Space Princess" ist im September 2025 beim Queerfilmfestival zu sehen. Eine ausführliche Besprechung folgt. (cw/pm)


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