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Trailer-Premiere: "Fine Young Men"
Mit "Fine Young Men" kommt im Oktober ein intensives Coming-of-Age-Drama über Gruppenzwang, Selbstverleugnung und das toxische Bedürfnis nach Zugehörigkeit in die Kinos. Jetzt gibt es einen Trailer!
- 28. August 2025
Als der 17-jährige Alf nach einem Jahr an seine streng katholische Eliteschule zurückkehrt, fühlt er sich seinen früheren Freunden entfremdet. Stattdessen nähert er sich Oliver an, einem neuen Schüler, der durch seine Eigenwilligkeit auffällt.
Zwischen aufkeimendem Verlangen und innerer Scham gerät Alf zunehmend unter Druck, seiner Rolle in einer Welt zu entsprechen, in der Anderssein keinen Platz hat. Um sein "Image" zu wahren, kehrt er zu seiner alten Clique zurück und lässt sich auf ein riskantes Spiel ein, das in einem folgenschweren Verbrechen gipfelt.
"Fine Young Men" von Regisseur Alejandro Andrade Pease ist ein intensives Coming-of-Age-Drama über Gruppenzwang, Selbstverleugnung und das toxische Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Gleichzeitig wirft der Film einen kritischen Blick auf die Fassade einer vermeintlich makellosen Elitewelt.
Der Filmverleih Cinemien bringt "Fine Young Men" ab 23. Oktober 2025 in die deutschen Kinos hat in dieser Woche einen ersten Trailer mit deutschen Untertiteln veröffentlicht. Offizielle Szenenbilder zeigen wir in der unten verlinkten Galerie. Eine ausführliche Besprechung folgt.
Alejandro Andrade Pease ist ein mexikanischer Filmregisseur und Drehbuchautor, der zur jüngeren Generation des lateinamerikanischen Kinos gehört. Er wurde insbesondere durch seinen Debütfilm Cuernavaca (2017) bekannt, der auf internationalen Filmfestivals gezeigt und für seine sensible Darstellung von Kindheit, Verlust und familiären Beziehungen gelobt wurde. Andrade Pease arbeitet häufig mit persönlichen und emotionalen Geschichten, die in einem realistischen, zugleich aber poetischen Stil erzählt werden.
Seine Filme zeichnen sich durch eine ruhige Inszenierung und einen starken Fokus auf Charakterentwicklung aus. Dabei interessieren ihn vor allem Themen wie Identität, Einsamkeit und zwischenmenschliche Bindungen. Als Teil einer neuen Welle mexikanischer Filmschaffender trägt Alejandro Andrade Pease dazu bei, vielfältige und intime Perspektiven im internationalen Arthouse-Kino sichtbar zu machen. (mize)











