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Jeder Song ein Manifest von Wut, Widerstand und Selbstermächtigung

Punkige Bühnenattitüde trifft auf elektronische Beats und Hip-Hop-Texte über Sexualität, Body-Positivity und Gesellschaftsnormen: Die queere Sängerin Uzi Freyja kommt Ende des Jahres auf Deutschlandtour.

  • 17. September 2025

Mit ihrer kompromisslosen Energie und einzigartigen Mischung aus Hip-Hop, Punk-Fury und elektronischen Experimenten bringt Uzi Freyja im November und Dezember 2025 ihr Album "Bhelize Don't Cry" nach Deutschland. Als Support für Noga Erez heizt die in Kamerun geborene und seit ihrem 12. Lebensjahr in Frankreich lebende, queere Sängerin Kelly Rose ihre deutschen Fans ein. Jeder Track ist dabei ein Manifest von Wut, Widerstand und Selbstermächtigung.

Der Name Uzi Freyja ist exemplarisch für Kellys Charakter, die Referenz auf die Maschinenpistole steht für ihre gnadenlose, energetische Attitude, Freyja für ihre verletzliche Seite: "Uzi steht für meinen Flow, für diese extrem kraftvolle Musik. Und Freya ist die skandinavische Göttin der Sexualität, der Sinnlichkeit und der Liebe – das bin beides ich", erklärt die Sängerin der Redaktion von "Arte Tracks". In ihren Songs, gekoppelt auf ihrem Debütalbum "Bhelize Don't Cry" erzählt sie auf Englisch und Französisch ihre persönliche Geschichte – intim, radikal, empowernd.

Ihre Texte erzählen einerseits autobiografisch von familiären Brüchen und von Missbrauch, von fehlendem Support in der Kindheit. Dabei richtet sie die Ansprache an ihr inneres Kind "Bhelize" und bedient sich an der Mythologie und einer beeindruckenden Bildsprache. Auf der anderen Seite ist das Album ein Mittelfinger. Sie richtet ihre Wut an die Kritiker*innen, denen sie ihr Leben lang zu laut, zu vulgär, zu auffällig, zu selbstbewusst oder zu dick war. Es ist ein Manifest gegen Schubladendenken. "Als Frau in der Musikwelt hast du es schwer", erklärt Kelly weiter. "Als Frau in der Rapwelt hast du es schwer. Als queere, Schwarze Frau in der Rapwelt … ich habe manchmal das Gefühl, ich erfülle wirklich jedes Klischee, damit sie mich steinigen können." Aber nicht mit Uzi. Statt klein beizugeben wird sie noch lauter.

Inspiriert wurde sie dabei von Künstlerinnen wie Princess Nokia, Little Simz oder Leikeli47. Trotzdem nennt Uzi auch Lil Kim, Kendrick Lamar und Tina Turner, My Bloody Valentine und Clipping als Vorbilder – sinnbildlich für den Genremix ihrer Musik. In nur zwei Jahren spielte sie auf einer Reihe großer französischer und europäischer Festivals, darunter das Reeperbahn Festival, c/o Pop, Maifeld Derby, Dour, Francofolies, Vieilles Charrues, Rock en Seine, Eurosonic, MaMA Festival und viel mehr. (cw/pm)

Uzi Freyja – Support für Noga Erez

20.11.2025 Berlin - Huxleys Neue Welt
21.11.2025 Hamburg – Docks
23.11.2025 Köln – Live Music Hall
08.12.2025 München – Muffathalle

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