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Monster werden nicht geboren, sondern erschaffen
Ryan Murphys und Ian Brennans Anthologieserie "Monster" kehrt mit der dritten Staffel zurück: "Die Geschichte von Ed Gein" erzählt von der Verwandlung eines einfachen Mannes aus Wisconsin in ein abscheuliches Biest.
- 19. September 2025
Serienmörder. Grabräuber. Psychopath. Im ländlichen Wisconsin der 1950er Jahre führte der freundliche und zurückhaltende Einsiedler Eddie Gein auf einer verfallenden Farm ein ruhiges Leben – und verbarg dort unvorstellbaren Horror, der den amerikanischen Albtraum neu definieren sollte.
Isolation, Psychosen und eine Obsession mit seiner Mutter trieben Gein zu seinen abartigen Verbrechen, die Hollywood jahrzehntelang beschäftigen würden. Die Monster in "Psycho", "Texas Chainsaw Massacre" und "Das Schweigen der Lämmer" sind nur einige wenige Beispiele für die Figuren, die von Gein inspiriert wurden und eine morbide Faszination für geistig abnorme Rechtsbrecher entfachten. Ed Gein hat nicht nur ein Genre beeinflusst – er wurde zum Gesicht modernen Horrors.
Ryan Murphys und Ian Brennans bahnbrechende Anthologieserie kehrt mit der dritten und erschütterndsten Staffel zurück. "Monster: Die Geschichte von Ed Gein" erzählt von einem einfachen Mann aus Plainfield, Wisconsin, und seiner Verwandlung in ein abscheuliches Biest. Er lehrte die Welt die erschreckendste Wahrheit von allen – nämlich, dass Monster nicht geboren, sondern erschaffen werden … und zwar von uns.
"Monster: Die Geschichte von Ed Gein" kann ab 3. Oktober auf Netflix gestreamt werden. Eine ausführliche Besprechung folgt. (cw/pm)
















