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Jacob Elordi als Frankenstein: Eine Legende erwacht zum Leben

Der mexikanische Regisseur Guillermo del Toro ("Shape of Water") wagt sich an eine Neuverfilmung des legendären Romans "Frankenstein" von Mary Shelley. Jetzt hat Netflix den offiziellen deutschen Trailer veröffentlicht.

  • 03. Oktober 2025

"Mein Schöpfer hat seine Geschichte erzählt, und ich erzähle Euch meine."

Eine Geschichte erschließt sich erst in ihrer ganzen Tiefe, wenn alle Perspektiven betrachtet werden. In Guillermo del Toros neuer Adaption von "Frankenstein" verkörpert der australische Schauspieler und "Saltburn"-Star Jacob Elordi das wohl legendärste Monster der Filmgeschichte. Einen ersten Einblick in die Seele der Kreatur und ihre Sicht auf die Erzählung erhalten wir im am Donnerstag veröffentlichten, mit Spannung erwarteten offiziellen Trailer.

Zur Vorbereitung auf die Rolle studierte Elordi klassische Horrorfilme, lernte die theatralische japanische Avantgarde-Tanzform "Butoh", las Bücher über das Verhalten von Neugeborenen und ließ sich sogar von seinem Golden Retriever Layla inspirieren. Am Ende hatte der Schauspieler sogar eine ganz neue Sichtweise auf Monsterfilme: "Diese Monster sind für so viele Menschen Freunde und haben vielen einsamen Kindern Trost gespendet", so Elordi. "Mir war anfangs gar nicht klar, dass Monsterfilme neben der Tatsache, dass sie Horrorfilme sind, diese andere Dimension haben."

Mit Frankenstein erfüllt sich Guillermo del Toro einen Lebenstraum: Eine eigene Adaption von Mary Shelleys Klassiker über einen Wissenschaftler, der Gott spielt und über das tragische Schicksal seiner Schöpfung.

Neben Jacob Elordi als Monster wird der größenwahnsinnige Dr. Frankenstein von Oscar Isaac verkörpert. In weiteren Rollen spielen Mia Goth, Felix Kammerer, Christoph Waltz, Charles Dance, David Bradley und Lars Mikkelsen.

Spannend bleibt, wieviel Queerness Guillermo del Toro in seinem Film packt. In der Romanvorlage der bisexuellen Autorin Mary Shelley und auch im ersten "Frankenstein"-Film des schwulen Regisseurs James Whale aus dem Jahr 1931 gibt es zahlreiche queere Subtexte.

"Frankenstein" feierte auf den Internationalen Filmfestspielen von Venedig seine Weltpremiere, ab dem 23. Oktober ist er in ausgewählten Kinos in Deutschland und der Schweiz zu sehen. Am 7. November startet Frankenstein exklusiv auf Netflix. Eine ausführliche Besprechung folgt. (cw/pm)


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