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Trailer-Premiere: "Die jüngste Tochter"

Beim Filmfestival in Cannes wurde die französisch-deutsche Koproduktion "Die jüngste Tochter" mit zwei Palmen ausgezeichnet. Vor dem Kinostart am 25. Dezember ist der Film von Hafsia Herzi bei zahlreichen Festivals zu sehen.

  • 08. Oktober 2025

Die französisch-deutsche Koproduktion "Die jüngste Tochter" feierte in der vergangenen Woche beim 33. Filmfest Hamburg seine Deutschland-Premiere. Das Publikum zeigte sich tief beeindruckt vom Film und der Leistung der Hauptdarstellerin Nadia Melliti, die für ihre erste Rolle gleich den Preis als beste Darstellerin in Cannes gewinnen konnte. Der Film gewann außerdem die Queer Palm (queer.de berichtete).

Im Mittelpunkt von "Die jüngste Tochter" steht die 17-jährige Fatima, die als jüngste von drei Töchtern einer französisch-algerischen Familie in einem Pariser Vorort lebt. Ihr Lieblingssport ist Fußball, in der Schule hängt sie mit den prahlerischsten Jungs ihrer Klasse ab, und sie hat einen heimlichen festen Freund, der bereits ans Heiraten denkt. Fatima fällt es jedoch zunehmend schwerer zu verbergen, was niemand wissen darf: ihr Herz schlägt für Frauen. Als sie ein Philosophiestudium in Paris beginnt, eröffnet sich für sie eine völlig neue Welt. Hin- und hergerissen zwischen Familientradition, Glauben und ihrem Wunsch nach Freiheit muss Fatima ihren eigenen Weg finden.

"Die jüngste Tochter" ist eine Adaption des gefeierten autofiktionalen Debütromans von Fatima Daas aus dem Jahr 2020 und der dritte Spielfilm der französischen Drehbuchautorin und Regisseurin Hafsia Herzi ("Du verdienst eine Liebe", "Eine gute Mutter"): Mit emotionaler und wahrhaftiger Wucht begleitet der Film das sexuelle Erwachsenwerden einer jungen Frau und ihre Suche nach einem Platz in der Welt. Fast ausschließlich mit Laiendarsteller*innen besetzt, mit Zärtlichkeit und Fingerspitzengefühl inszeniert, aber ohne Scheu vor Tabubrüchen, gelingt Hafsia Herzi ein Instantklassiker des Queer Cinema in der Tradition von Abdellatif Kechiches "Blau ist eine warme Farbe", Céline Sciammas "Porträt einer jungen Frau in Flammen" und Barry Jenkins "Moonlight".

Am Dienstag hat Alamode Film den deutschen Trailer veröffentlicht. Offizieller Kinostart ist erst am 25. Dezember 2025. Zuvor ist "Die jüngste Tochter" allerdings bei zahlreichen Festivals zu sehen, unter anderem beim Filmfestival Cologne und bei dem Arabischen Filmfestival Tübingen. Auch bei diversen queeren Filmfestivals steht das Drama auf dem Programm. Unter anderem eröffnet der Film am 17. Oktober die zehnte Ausgabe des Queer Film Festivals München.

Offizielle Szenenbilder zeigen wir in der unten verlinkten Galerie. Eine ausführliche Besprechung folgt. (cw/pm)

Galerie:
Die jüngste Tochter
5 Bilder

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