Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/v?2460

"Wir alle wollen nur wir selber sein": Trans Mann begeistert bei "The Voice"

Nach neun Jahren und seiner Transition feiert Louk Jones ein hochemotionales Comeback bei "The Voice of Germany" – und verzaubert mit seiner neuen Stimme und einem Appell für queere Sichtbarkeit.

  • 11. Oktober 2025

Als sogenannter Allstar war Louk Jones vor neun Jahren schon einmal bei "The Voice of Germany" dabei, das war jedoch vor seiner Transition. In der aktuellen Staffel wagt der 33-jährige Erzieher aus Hannover ein Comeback. Endlich könne er in der Show sein "wahres Ich" zeigen, wie er sagt.

Obwohl Louk bei seinem Auftritt sichtbar nervös ist, wird die Blind Audition mit einer emotionalen Interpretation von Linkin Parks "Crawling" zum großen Erfolg. Während sich 2016 nur Samu Haber für ihn umgedreht hat, bringt der trans Mann nun mit Nico Santos und Rea Garvey gleich zwei Coaches zum Buzzern.

Nach seiner Performance ist Louk überwältigt von seinen Gefühlen und bricht in Tränen aus. Nico läuft auf die Bühne, umarmt ihn und meint: "Das war unglaublich, das war richtig gut." Dann erzählt der Allstar, warum die Rückkehr für ihn so emotional sei. Er habe die Sorge gehabt, dass sich niemand umdrehe, da er "immer noch in Transition" inklusive Stimmbruch sei. Nico Santos kontert: Durch die Transition habe seine Stimme eine "unglaubliche Einzigartigkeit" bekommen. Louk entscheidet sich schließlich für Nicos Team.

Mit im Studio dabei ist Louks Ehefrau Rachel, mit der er seit drei Jahren verheiratet ist. Er sei "superglücklich", dass sie ihm stets zur Seite gestanden habe, erzählt der 33-Jährige. Seine Frau stellt klar, dass Louks Transition für ihre Liebe keine Rolle spiele. "Ich habe mich in sein Herz und seine Seele verliebt – und die hat sich nicht verändert."

Nach einem bewegenden Statement "für alle trans Menschen da draußen" erhält Louk Jones Standing Ovations von den Coaches und dem Publikum: "Die Welt geht ja zum Teil rückwärts, und es ist so wichtig, sichtbar zu sein", sagt der Allstar. "Wir alle wollen nur wir selber sein, wir wollen glücklich sein, wir wollen Musik machen. Und ich hoffe, dass die Welt mehr Liebe rausgibt." (cw)


-w-
-w-


Newsletter
  • Unsere Newsletter halten Dich News aus der queeren Welt sowie über anstehende Termine auf dem Laufenden.