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"Die queere Szene steht immer am Anfang der Avantgarde"
TV- und Streamingtipp: Die neue 3sat-Kulturdoku-Reihe "Queer Pop – Ikonen, Codes und Kommerz" erzählt in drei Teilen, wie queere Künstler*innen die Popkultur geprägt und verändert haben.
- 24. Oktober 2025
"Pop ohne Queerness? Undenkbar!", heißt es im kurzen Trailer zur neuen 3sat-Kulturdoku-Reihe "Queer Pop – Ikonen, Codes und Kommerz". In drei Teilen wird erzählt, wie queere Künstler*innen die Popkultur geprägt und verändert haben. "Die queere Szene steht immer am Anfang der Avantgarde und formt den Mainstream."
Die erste Folge "I want to break free – Sehnsucht nach Freiheit" am Samstag, 25. Oktober um 19:20 Uhr, führt von Freddie Mercury über David Bowie und Grace Jones bis zur Ballroom-Kultur. Ein fesselnder Blick auf die frühen queeren Ikonen, die Grenzen von Geschlecht, Sexualität und Kunst neu definierten.
Die zweite Folge "Fuck the pain away – Alles ist möglich?" am 8. November blickt auf die 1990er und 2000er Jahre: auf Boygroups und Metrosexualität, George Michael, den Tomboy-Look und viele andere Phänomene, die queere Ästhetik in den Mainstream brachten.
Die dritte Folge "Pink Pony Club – Bubbles & Backlash" am 15. November schließlich zeigt, wie queere Stars und queere Ästhetiken die Popwelt aktuell prägen. Dabei wird deutlich: Pop, wie wir ihn heute kennen, wäre ohne queere Künstler*innen nicht denkbar – und gerade in Zeiten, in denen Vielfalt wieder infrage gestellt wird, ist ihre Stimme wichtiger denn je.
Alle drei Folgen sind bereits in der 3sat-Mediathek verfügbar. (cw/pm)
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