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So eng sind Privates und Politisches im Leben von queeren Familien verwoben
Mit "15 Liebesbeweise" legt die französische Regisseurin Alice Douard ein Langfilmdebüt vor, das politisches Statement, emotionale Tiefe, feinen Humor und filmische Präzision vereint. Wir zeigen einen Ausschnitt!
- 22. November 2025
Inspiriert von eigenen Erfahrungen mit der französischen Adoptionsbürokratie zeigt die Regisseurin und Drehbuchautorin Alice Douard in ihrem Langfilmdebüt "15 Liebesbeweise", wie eng Privates und Politisches im Leben von queeren Familien verwoben sind – und schafft zugleich Momente, in denen sich alle Menschen wiederfinden können. In den Hauptrollen sind Ella Rumpf, Monia Chokri und Noémie Lvovsky zu sehen.
Die Geschichte spielt im Jahr 2014 in Paris: Die Tontechnikerin und DJ Céline erwartet ihr erstes Kind – doch schwanger ist sie nicht. In wenigen Monaten wird ihre Frau Nadia eine Tochter zur Welt bringen. Während Nadia zwischen Übelkeit und Atemnot im zahnärztlichen Notdienst arbeitet, übt Céline das Babyhandling an den Kindern eines Kollegen. Dieses Chaos soll bald ihr Alltag werden?
Trotz der Ehe für alle muss Céline dem Staat mit 15 persönlichen Briefen aus dem Freundes- und Familienkreis beweisen, dass sie ihr zukünftiges Kind liebt und ihrer Rolle gewachsen ist. Als lesbische Pionierin muss sie ihren Platz vor dem Gesetz und in den Augen der anderen erst erkämpfen – und zugleich Frieden schließen mit ihrer Mutter, die stets ihren eigenen Weg ging.
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"15 Liebesbeweise" (Originaltitel: "Des Preuves d'amour") ist eine erfrischend andere Geschichte über das Elternwerden – treibend, urkomisch und brillant gespielt. Der Film von Alice Douard vereint politisches Statement, emotionale Tiefe, feinen Humor und filmische Präzision und findet dabei einen ganz eigenen Ton.
Premiere feierte "15 Liebesbeweise" bei den Filmfestspielen von Cannes. Beim Filmfest Hamburg wurde die Dramödie mit dem Publikumspreis und beim Braunschweig International Film Festival mit dem queeren Filmpreis ECHT ausgezeichnet. Offizieller deutscher Kinostart ist am 4. Dezember 2025. Bereits am 22. November gibt es einige Sondervorstellungen im Rahmen der Französischen Filmwoche.
Offizielle Szenenbilder zeigen wir in der unten verlinkten Galerie. Eine ausführliche Besprechung folgt. (cw/pm)










